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Virelay. Virginkerr,
Stadt des Großherzogthums Florenz, 1626 gebore»wurde, 1697 zu Pisa starb und in Florenz begrabenwurde, war der Erste, welcher entdeckte, daß die Viperihren Gift in gewissen Behältnissen, in dem oberstenKinnbacken, nahe an den beyden hervorragenden großenAugen- oder Hunde- Zahnen verborgen habe. DieseZahne sind von der Wurzel an bis in die äusserste Spitzehohl und haben oben eine feine Oeffnung. Wenn dieGift-Behältnisse voll sind, so bedecken sie die Zähne fastganz. Redi machte auch die Entdeckung, daß das Vi-perngift an sich nicht tödtlich sey und ohne Schaden ein-genommen werden könnte, und daß es nur tödtlich sey,wenn es sich in einer Wunde mit dem Blute vermische. *Das Letztere wußten schon die Scythen, die ihre Pfeilein Viperngift und Menschenblut eintauchten, wogegenkein Mittel zur Rettung war. 2 Andere schreiben dieEntdeckung, daß das Viperngift dem Menschen nichtschade, wenn es eingenommen wird, dem MosesCharas, einem Medicus zu Paris, zu, der in derzweyten Hälfte des i7ten Jahrhunderts berühmt war. 3Den medicinischen Gebrauch der Vipern um Padua zeigtezuerst Lucretia, Herzogin von Ferrara. *
1. Beschreibung einer Berlinischen Medaillen - Sammlungvon I. (5. W. Moehsen. 1773. S. 290 — 304. 2.
R. 14. 155. XI. 0 . 53. 3. Iöehers Allgem. Gelehrten»
Ler. 1750. I. S. 1840. unter Lllarsr. JablvnskieAllgcm. Lex. 1757. II. S. S48. 4. 2- A. Fabricii
Allgem. Historie der Gelehrs. 1754. 3- B. S. 23S.
Vlkelah, ein kleines, komisches Gedicht, dessen Erfin-dung Legalier den Einwohnern der Picardie zuschreibt.Juvencl de Carlencas Geschickte der schönen Wis-senschaften und freyen Künste, übersetzt von Joh. Erh.Kappe. 1752. 2. Lh. 2. Kap. S. 25.
Virginren, ein Stück von Nord-Amerika, wurde zuerstunter dem König von Frankreich, Franz!., durch Jo-hann