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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Vogelbauer.

Geneal. Kalender. Lauenburg. 1784. S. LlchtenbergSMagazin. IV. B. 2. St. G. 69. 1787.

Vogel, künstliche. Der Kayser Konstantin Por-phyrogenitus, der unter der Vormundschaft derMutter Zoe regierte, schickte Yi6 n. C. G. an den Ka-lifen Moktader Bill ah eine ansehnliche Gesandt-schaft, welche die Auswechselung der Gefangenen be-werkstelligen sollte. Diese Gesandten wurden voni Kali-fen in Bagdad herrlich empfangen; unter andern warmitten im Saal ein Baum von gediegenem Golde, deriZ Hauptäste hatte, auf denen goldene und silberne Vo-gel saßen, die mit den Fittigen schlugen und allerhandStimmen von sich gaben. Alle Anwesende konnten sichnicht satt daran sehen und die Kunst des Werkmeistersnicht genug bewundern, der eine solche seltene Maschineerfunden hatte. Marigny Geschichte der Kalifen,z. Th. S. 206.

Vogelbauer , die bekannten Behältnisse, worin manVogel aufbewahrt, waren schon zur Zeit des Irrem iasgewöhnlich, r Bey den Römern soll M. LäliuSStrabo zuerst Vogelbauer oder vielmehr Vogelhäusererdacht haben, worin er viele Arten Vogel fütterte. 2Einen gläsernen Vogelbauer, in dessen inwendigemRaume ein Vogel lebte, und in dessen äußerem RaumeFische umher schwammen, gab Leonhard Thur-neisser in der letzten Halste des tüten Jahrhundertsan und ließ ihn auf der Glashütte zu Grimnitz verferti-gen. Das Behältniß für den Vogel bestand aus einergeräumigen, unten abgeschliffenen Kugel, die auf einemUntersatze stand, um welchen wieder ein mit Wasser an-gefülltes großes Behältniß herum lief, worin die Fischeschwammen. ^

1. Irrem. 5, 27. 2. Lib. III. c. S. 3. Bey-

träge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Bran-denburg von Moehsen. 1783. S. 183.184. in ThUr-ne lsseri Lebensbeschreibung.

Vogel-