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Vögel.
Nicht, sondern schrieb die in den griechischen NominibuSpropriis vorkommenden Consonanten mit syrischen Cha-rakteren hin und die griechischen Vocale drüber und drun-ter. Nach der Zeit gewöhnte man sich an fünf Vocal-töne und behielt, zum Ausdruck derselben, auch in an-dern Schriften diese griechischen Vocale bey. So erhiel-ten also die Syrer im achten Jahrhundert gleich fünf Vo-calzeichrn. ^
Die Araber hatten nur drey Vocal-Buchstaben; dieVocalzeichen bekamen sie erst spat. In den ersten Jahr-hunderten nach Muhammed, wo die Araber noch mitKuphischcr Schrift schrieben, hatten sie eine von der je-,tzigen verschiedene Punctation, welche die Vocale durchrothe Puncte andeutete. *
1. W. F. HezelL hebräische Sprachlehre. Halle 1777. S.122. folg. 2. W. F. Hezels Geschichte der hebräischenSprache und Literatur. Halle. 1770. S. 105. 5. He-
zels hebräische Sprachlehre. S. 116. 4. Neues Reper«
torium für biblische und morgenländische Literatur vonPaulus. I7S0. VII. S. 247—272.
Bögel ; Aufbewahrung der natürlichen Vögel. HerrFromagnot de Verrax hat eine Kunst erfunden,die Vögel besser, als durch das gewöhnliche Ausstopfengeschehen konnte, vor der Zerstörung zu verwahren; erstellt nämlich die ganze Figur der Vögel auf dem Papiernatürlich vor, indem er die natürlichen Federn des Vo-gels auf dem Papiere j künstlich zusammensetzt, die obereHaut von den Beinen, die Klauen und den Schnabeldurch einen Firniß vor den Insekten sichert und an dengehörigen Orte» ansetzt, so daß das Ganze einer künstli-chen Malerey gleicht. * Herr Chaptal erfand dieKunst, die Vögel mit Aether aufzubereiten und vorderVerwesung zu bewahren. 2 Vergl. Firniß.
1. Gothaischer Hof-Kalender. 1785. Lichtenberns Magazin1782, I. B, Z, Stück, S. 148, Königl. Großbritannischer
Sirneal,