Vorsichtöpulvei.-.
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nienZ erspare und dem Brande i'm Getraide vorbeu-gen könne. Er nimmt Z Eymer Wasser und etwasungelöschten Kalk; wenn dieses so heiß ist, daß mannur schwerlich die Hand darin halten kann, gießter dieses auf einen Setiee Getraide und setzt 2 Unzenvon obengenanntem Pulver hinzu. Cadet de Veaurhat dieses Pulver untersucht, eS besieht aus Wein-stein und Salpeter, der mit einer brennenden Kohleverpufft wird, dann werden nach dem Verpuffen nocheinige Gran Salpeter und 8al inueinurn hinzugesetzt.Vier Pfund von diesem Pulver aus einen LeUov Ge-traide würden nach des Herrn Cadet Meynung eineDüngung abgeben, aber 2 Unzen können nichts be-wirken. Nach des Cadet Urtheile werden die obengenannten Vortheile lediglich durch das Einweichendes Saamens in Kalkwasser erreicht und er halt die-ses Verfahren für das einzige, das dem Landmannezur. Verhütung des Brandes erlaubt seyn sollte. DieEinweichung dauert 24 Stunden, das Wasser welchesder Saame cinschluckt, befördert die Entwickelung desKeims, besonders wenn die Einweichung einige Tagevor der Aussaat geschieht. Ein solches mit Kalkthei-len geschwängertes Korn greifen die Infekten nie an,weil sie den Kalk nicht vertragen können. Da dieKörner durch das Einweichen aufschwellen, braucht manauch weniger Saamen. Die eingeweichten Körnermüssen von Zeit zu Zeit umgerührt werden. Ist derOrt oder die Witterung kalt, so unterhalt man dieanfängliche Wärme durch Zudecken. Nach 24 Stun-den zieht man den Zapfen aus dem Troge und wenndas Wasser ganz abgelaufen ist, breitet man das Kornan der Lust aus, wenn es nach einigen Stunden ge-faxt werden soll; wo nicht, so legt man es auf Hau-fen, die man täglich umschaufelt, damit es sich nichterhitzt und doch Feuchtigkeit behalt. 2
1. Wit,