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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Vulkane.

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1. Wittenbergisches Wochenblatt. 1775. 24ste« Stück. ?. Snkonomische Hefte. 1795. October. S. 264.

Bulkane, feuerspeyende Berge, sind Berge, welchevon Zeit zu Zeit glühende und calcinirte Steine, ge-schmolzene glühende Materien, Wirbel von Rauch undFlammen, oft bis zu ansehnlichen Höhen ausstoßcnund um sich werfen, wodurch zuweilen große Strck-ken Landes verwüstet werden. Der Anblick eines to-benden Vulkans wird von den Beobachtern als dasfürchterlichste, aber auch erhabenste Schauspiel der Na-tur beschrieben, und die Wirkungen davon erfolgenmit einer bewundernswürdigen Gewalt. In den äl-testen Zeiten brannten die Vulkane häufiger als jetztund haben zur Bildung und Veränderung der Ober-fläche der Erde ' Vieles beygetragen. Der Ausbruchder brennenden und geschmolzenen Materie geschiehtallezeit aus einer Oeffnung oder aus einem Schlunde,den man den Cratcr nennt. Die Materien selbst flie-ßen entweder als Ströme von Lava an den Seitenherab, oder sie steigen hoch in die Luft und fallen alsein Hagel herab, der sich zu einem Kegel aufhäuft,wie der in der Sanduhr herabfallende Sand einenkleinen Hügel bildet. Inzwischen bleibt der Canal,wo der Allsbruch geschieht, offen und der Crater er-hält dadurch die Gestalt eines hohlen, kegelförmigenBassins, welches sich nahe bey der Spitze des durchdie Auswürfe gebildeten Kegels befindet. Wenn auchder Ausbruch eines solchen Feuers auf dem plattenLande geschieht, so bildet die ausgeworfene Materiedoch bald einen höheren oder niedrigeren kegelförmi-gen Berg, daher alle fortdauernde Ausbrüche dieserArt aus Bergen geschehen.

Der Vesuv, nahe bey Neapel, beweiset dieses durchsein? Gestalt. Er besteht aus einer von den Apen-ninen ganz abgesonderten Masse vulkanischer Berge,die sich mitten aus einer Plane erhebt und augcn-

schein-