Vulkane.
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fand man die ganze Stadt wieder, ward gewiß, daßsie das alte Herculanum sey, füllte aber die Platze,so bald die beweglichen.Merkwürdigkeiten herausge-schafft waren, zur Sicherbeit der darüber stehendenGebäude wieder aus, und ließ blos die Schaubühneoffen, zu deren Parterre man jetzt von der Erde ZyStufen hinabsteigt. Die Masse, welche Herculanumverschüttete, muß flüssig gewesen seyn, weil sie auchdas Innere der Zimmer ausfüllte; Pympeji hingegenist mit trockner Asche, Bimstein und granatahnlichenKrystallen bedeckt, die nicht ins Innere der Häuserdrangen. Ueberhaupt fand man in Pompeji Alles bes-ser erhalten und ließ auch Alles, was man seit 1755entblößt hat, offen, so daß Gebäude, Tempel, Schau-bühnen u s. w. am hellen Tage besehen werden kön-nen. Schon die alte Stadt ist auf einer dreyfachenSchicht von Lava erbaut und ihre Straßen sind mitLava gepflastert. Auch Stadia, wo der altere Pli-nius umkam, ist nur mit Ascbc bedeckt. Die Alter-thümer, die man daselbst fand, brachte man in daskönigliche Museum zu Portici und warf die Stellenwieder zu. Seit diesem großen Ausbruche des Ve-suvs zählt man deren noch sehr viele und allein in ge-Henwärtigcm Jahrhundert zwölf bis dreyzehn.
Düchanoy * beschrieb den fürchterlichen Ausbrnchdes Vesuvs vom Jahr 1779, wovon hier ein kurzerAuszug folgt.
Der Grater des Vesuvs war 1779 zirkesrund, undmochte etwa 90 Schritte im Durchmesser hahen. Mit-ten aus ihm erhob sich ein kleiner Berg, der etwa100 Schritte hoch war, und 40 im Durchmesser hat-te. Aus diesem kleinen Berge, der gleichsam denGchprnstein des Vulkans ausmachte, stieg schon imMay 1779 alle halbe Viertelstunden eine 10—is'Schuh starke Feuersäule auf, die sich fast Schritte
hoch