Vulkane.
21Z
scheknlich Vas Werk einer einzigen Ocffnimg ist, dieehedem im Mittel stand. Eine große Katastrophe,vielleicht die im Jahr 79 n. C. G-, die Hcrculanumund Pompeji verschüttete und dem.ältern. Plinius dasLeben kostete, hat den alten Gipfel eingestürzt undes ist nur ein Theil des Randes von dem ehemali-gen großen Cratcr stehen geblieben, nämlich die Ber-ge Somma und Ottajano, welche den jetzigen Vesuvauf der Nordseite in Form eines Halbkreises umge-ben, und von ihm durch das halbkreisförmige ThalAtrio del Eavallo abgesondert sind. Der jetzige Ke-gel in diesem Thal ist erst seit Entstehung der neuenOessnung gebildet worden.
Die Städte Hcrculanum und Pompeji wurden schonim Jahr 6z n. C. G. durch ein fürchterliches Erdbe-ben erschüttert, aber am 24stcn August im Jahr 79.n. C. G. durch den schrecklichen Ausbruch des Vesuvsmit einer unglaublichen Menge schwarzgrauer Asche,die mit Bimstcin - und Kalksteinstücken untermengtwar, ganz verschüttet. Dio Cassius erzählt, essey zu der Zeit geschehen, wo man im Schauspielhausewar, die Asche habe die Sonne verdunkelt, und scybis Rom, ja bis Syrien und Aegypten geflogen. Her-culanum ward über dem Theater nach und nach auf74, und näher nach dem Meere zu auf no Fußhoch, durch wiederholte Ausbrüche, mit Lava bedeckt.Diese Lagen blieben aber immer eine Zeit lang freyauf der Oberfläche liegen und wurden zur Cultur fä-hig, denn es fand sich zwischen ihnen immer etwasDammerde. In späteren Zeiten wurden Portici undResina über diese Stelle gebaut. Im Jahre 1706fand man zufällig beym Graben einige Statuen, dieeine verschüttete Stadt vermuthen ließen, aber die Re-gierung verbot das weitere Nachsuchen. Erst 1738,da König Karl das Eigenthum dieses Platzes kaufte,
fand