Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wärmemesser.

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Raum in drey Fächer eingetheilt ist, ein inneres, mitt-leres und äußeres, welche ringsum einander umschlie-ßen. Das innere Fach wird durch ein Gitter von Ei-sendrath begrenzt, welches von einigen eisernen Füßengetragen wird; damit man es öffnen kann, hat es ei-nen Deckel, der oben ganz offen ist und dessen Bodenaus einem Drathnctze besteht; auch ist ein Griff dar-auf befestiget, damit man ihn abheben und die zu un-tersuchenden Körper in den Raum des innern Fachsbringen kann. Das mittlere Fach enthalt das Eis,womit das innere Fach umringt werden, und welchesvon dem zu untersuchenden Körper schmelzen soll. Die-ses Eis wird von einem Roste getragen, unter dem einHaarsieb befindlich ist; das abfließende Wasser läuftdurch dieses Sieb in eine Röhre mit einem Hahne,durch den man es in ein untergestelltes Geschirr aus-lasten kann, denn wie sich der Warmestoff aus demKörper im innern Fach entwickelt, so fangt daS Eisan zu schmelzen. Das äußere Fach, welches dasmittlere umringt, ist zur Aufnahme desjenigen EiseSbestimmt, das die Warme der Luft und der umgeben-den Körper abhalten soll; das Wasser, welches davonabthauet, fließt in ein besonderes mit einem Hahneversehenes Rohr. Sehr wesentlich ist es hierbey, daßzwischen dem mittleren und äußeren Fache keine Ge-meinschaft Statt finde, weil sonst das von der äuße-ren Warme geschmolzene Wasser mit in die Röhre desmittleren Fachs würde laufen können. Die ganze Ma-schine ist noch mit einem Deckel bedeckt, der oben of-fen ist, damit man Eis über seinen Boden legen könne.

Um den Versuch anzustellen, füllt man das mittlereFach, den Deckel des innern Fachs, das äußere Fachund den Deckel der ganzen Maschine mit zerstoßenemEise, wovon besonders das im mittlern Fache und in-nern Deckel wohl gestoßen und stark eingedrückt wer-den