Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Warmesammler.

letzt aufnehmen, Warme zu erregen. Wenn sich nundiese fühlbare Wärme nicht so schnell, als sie entsteht,mittheilen und zerstreuen kann, so muß sie im Fortgangeder Zeit die Temperatur des bedeckten Körpers ansehnlicherhöhen. Inzwischen hatte man doch nicht geglaubt,daß sich dieses Zusammenhalten der Warme so weit trei-ben ließe, als jetzt bekannt ist.

Zuletzt gelang es Herrn von S a u ssü r e, i in einemKasten, in welchen das Sonnenlicht durch drey einanderparallele Plangläscr siel, Wasser kochen zu machen, jasogar die Hitze noch 17 ^ Fahrenhcitische Grade überden Siedpunkt zu treiben, wie in Briefen vom Jahr178Z gemeldet wurde. Auch beschreibt er einen merk-würdigen Versuch, den er mit einem gläsernen Kistcken,das inwendig mit geschwärztem Kork ausgefüttert undmit einem Thermometer versehen war, auf der Spitzeund am Fuße des Cramont angestellt hat. Er setzte die-ses Kistchen den Sonnenstrahlen aus, so, daß sie immerden Boden trafen. In einiger Entfernung davon hatteer noch ein andres Thermometer, das ihm die Tempera-tur der äußeren Luft anzeigte. Bey seinen Versuchenwar auf dem Berge die Temperatur der Luft -j- 5 GradReaum. Die Wirkung der Sonnenstrahlen in der Kistebrachte das darin befindliche Thermometer auf 70 Grad.Am Fuße des Berges war die Temperatur der Luft -j-19 Grad, und in dem Kistchcn stieg das Thermometernur auf 69 Grad. Also brachten die Sonnenstrahlen,die auf der Spitze des Berges weniger vermindert sind,mehr Wärme in dem Apparat hervor, ob sie gleich außerdemselben 14 Grad weniger hervor brachten , welchessich aus der Durchsichtigkeit des Glases für das Lichtund seiner geringen Lcitungsfähigkeit für die Wärme er-klären laßt.

Herr Ducarla in Paris 2 machte 1784 die Be-schreibung eines Feuersammlers bekannt, den er mit einereigenen Theorie begleitete. Dieser Warmesammler be-steht