Wärmcsammler.
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steht aus einer ziemlichen Anzahl gläserner Glocken oderCylinder, die sich oben in Halbkugeln endigen, und sodünn, durchsichtig und strahlenbrechend, als möglich,seyn müssen. Die Halbmesser dieser Glocken werden stu-fenweise immer um Z Linien großer und in eben diesemVerhältnisse wachsen auch die Hohen des cylindrisrhenTheils dieser Glocken. Alle diese Glocken stehen auf ei-nem hohlen, dünnen, schwarzen und undurchsichtigenKegel, der in der Mitte seiner Are senkrecht abgestumpftist. Die kleine Grundfläche des Kegels ist im Halbmes-ser um z Linien kleiner, als die Grundfläche der klein-sten Glocke; die größere Grundfläche hat.z Linien mehr,als die der größten Glocke. Herr Ducarla hat außerdiesen wesentlichen Stücken den Apparat noch mit einigenzufälligen versehen, z. B. mit Kappen, Deckeln, einermassiven schwarzen Halbkugel, die auf die kleinereGrundfläche des abgestumpften Kegels zu liegen kommt,und einem Büffon scheu Planspiegclsystem. Er läßtvon Norden nach Süden zu eine kleine Gallerte durch alle.Glocken hindurch gehen, welche bis an die massive Halb-kugel reicht, und so viel Oeffnungcn hat, als sie fassenkann. In dieser Gallerie haben diejenigen Dinge ihrenPlatz, die man durch den Apparat schmelzen, calcinirenoder sublimiren will, man öffnet sie aber nicht öfter, alses nöthig ist, Gebrauch davonzumachen. Wenn mandiesen Apparat dem Sonnenscheine eines schönen Früh-lingstages aussetzt, so sammelt sich darin eine solcheMenge fühlbarer Wärme, daß dieselbe nach Herrn Du-carla Behauptung im Stande ist, einen Kessel vollEisen, von mehr als einer Toise im Durchmesser, inFluß zu bringen. Diese Geräkhschaft sammelt aber nichtblos die Wärme , welche die Sonnenstrahlen ei regen,sondern auch die, welche durch die strahlende Hitze bren-nender Materien hervorgebracht wird.
I ilsnr les HIper 1'om. II. §, 932. 2. loiirnsl 2»
karir. 17LI. dlo. LI.
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