Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
Seite
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Wage.

mit Wagschaalen versah, in deren eine die zu wagendeLast, in die andere aber das Gegengewicht gelegt wurde,

Zu Abrahams Zeit 2 war schon die Wage bekannt;auch im Buche Hiob wird der Wagschaalen und desAbwagens mit der Wage gedacht, woraus das Alter die-ses Werkzeugs sattsam erhellet. Der eigentliche Erfin-der der Wage ist nicht bekannt. Bey den Griechenwurde der Argive Phidvn sür den Erfinder der Ge-wichte gehalten, welches doch G e l l iu S lieber dem P a -lamedes zuschreiben will. ^ Bey den Chinesen brachteHiene-Puene den Gebrauch der Wage in Auf-nahme. *

Eine Wage mit einem besonders eingetheilten Wag,balken, welche dazu dient, das Gewicht und den Preiseiner Waare zu erforschen, erfand Cassini; Bion shat dieselbe beschrieben.

Herr W. Ludlam erfand eine Wage, die beyWvllenmanufakturcn wohl zu brauchen ist, indem sienicht nur das Garn abwägt, scndern auch die Feinheitdes Fadens in einer Strähne genau bestimmt. 6 DerEngländer Cleix erfand eine Wage, mit der mansowohl ein Sandkorn glS auch Stücken von 500 Pfundwägen konnte.

Herr Fontana hat 1785 ein? neue Wage bekanntgemacht, die bey einer Beschwerung von 50 Pfund injeder Schaal? doch noch für ^0 Gran empfindlich ist. ?

Ramsden in London erfand eine künstliche Wage,die, indem sie zwey Pfund auf jeder Seite trägt, nureinen Ausschlag von V-woo-oav des Ganzen giebt, s

Auch hat er noch eine sehr genaue Wage erfunden und1788 bekannt gemacht, die ein Gewicht von ioc> Pfundtragen kann lind auf ein Miltiontheilchen des Totalge-wichts noch einen Ausschlag giebt; man kann sie leicht

zum hydrostatischen Gebrauch entrichte». ^ Viele

^ Aehn-