243
Wage,
einem eyförmigen Glaskörper zum Einsenken, müchtschon den ganzen wesentlich nöthigen Apparat zu hy-drostatischen Abwägungen aus. Eine dem Angeben nachvon Hawksbee erfundene und von Leupold in Leip-zig verfertigte hydrostatische Wage wird von Wolfssehr umständlich beschrieben.' ^
Brisson beschreibt eine sehr bequeme Einrichtungder hydrostatischen Wage, mit welcher der Abt Rolletdie Versuche bey seinen Vorlesungen anstellte. ^
Brand er beschrieb seine hydrostatische Wage imZahr 1771. Er hat sie besonders nach Lambcrts Vor-schriften zur Bestimmung des Salzgehalts der Solen ein-gerichtet, aber dennoch auch zum allgemeinen hydrostati-schen Gebrauch geschickt gemacht.
Seit 1747 erfanden und verkauften Brabford,Hüll und Darby in London eine besondere kleinehydrostatische Goldwage, nebst einer dazu gehörigenSch 'ist von ihrem Gebrauche für 1 Nthl. 12 gr. DieErfinder nannten sie ein neues Werkzeug, den Betrugim gemünzten Golde zu entdecken; sie ist so bequemwie ein Federmesser im Futterale, und an sich sehr ein-fach. Sie zeigt den Werth, die Vollwi'chtigkeit derMünze, den Grad ihrer Verfälschung und auch die Massean, womit sie verfälscht worden ist. Man kann damithie Goldmünzen im Wasser und in der Luft abwägen undprvbiren. Die ganze Erfindung dieser Wage scheint beyGelegenheit der damaligen großen Verfälschungen derGoldmünzen in England geschehen zu seyn, um dieLeute nur einigermaßen in den Stand zu fetzen, von deminnern Gehalte der Münze urtheilen zu können, dennGenauigkeit und Schärfe giebt diese Wage nicht, ob siegleich nicht zu verwerfen ist. "
Clais, ein Mcchanikus im Durlachischcn, hat voreinigen Jahren eine hydrostatische Wage erfunden, die
nebst