Wage».
r6r
loszuspannen. Er zeigte ferner die Vortheile, an einemRcisewagen die Räder, nach Beschaffenheit der Wege,»reit oder enge zu stellen. "
Von dem Stuhlwaqen der Gärtner giebt Leupoldin seinem Blio^try eine Beschreibung und
Zeichnung. Ein Wagner in Dessau verfertiget kleineStuhlwagen, worin man sich selbst im Zimmer oder imGarten fahren kann, und die besonders für lahme Perso-nen bequem sind. Bergt. Kalesche, Kunst wagen,Lastwagen.
Der elektrische Wagen ist eine Vorrichtung, durchwelche ein elektrischer Drache, selbst während des hef-tigsten Gewitters, in die Luft gelassen werden kann, ohneden Experimentator einiger Gefahr auszusetzen. Diegewaltsamen Wirkungen der Elektricität, welche Herrde Romas im Jahr 1753 an der Schnur seines Dra-chens wahrnahm, und die Bcsorgniß, bey so starker Elek-tricität den Blitz auf sich selbst zu leiten, bewog denHerrn de Romas zu der Erfindung eines Wagensmit drey Rädern, der einen Haspel trägt, aufweichendie leitende Schnur des Drachen gewunden ist. DieserWagen wird von dem Experimentator in einiger Entfer-nung durch seidene Schnüre so regiert, wie es die Ge-walt des WindcS und die Absichten des Versuchs erfor-dern. Die Einrichtung ist so getroffen, daß man demWagen alle Arten von Lenkung geben, die Schnur auf-halten und loslassen, den Haspel isoliren oder mit derErde verbinden kann, kurz Alles, was man verlangt,mit der Schnur vornehmen kann, ohne ihr nahe zu kom-men, oder auf die Vorrichtung anders, als durch seideneSchnüre zu wirken. Jetzt ist der elektrische Wagen ent-behrlich , da die Drachen nur zur Beobachtung der schwä-chern Luftelektricität gebraucht wurden und für die stär-kere Elektricität bey Gewittern leichtere und sichrere Mit-tel bekannt sind. "
1. L Mosk 41, 4S. 1 Most 4S, 19. i L> cl-in«n-
Lno«».