Wagenmühle. Wahlverwandtschaft. 26z
ver geographischen Maschine auf einem Wagen ober einerKutsche. Hiidcshcün. 1772. in 4. 40. I. G. W. W i e-
hen kurze Beschreibung, wie man flüchtig gewordenePferde vor einer Kutsche mit einem Riemen losspannen,und die Räder an einem Reisewagen, nach Beschaffenheitder Wege, weit und enge stellen kaun. Hildesheim. 1771-41 . Oict. nsik. äs ^rt. Lflannot slec-
rricxue. p. 33ö. — 340.
Wagemnühle s. Feld Mühle.
Wahlkapitulation war ein Vertrag zwischen den Chur-fürsten und dem neugewahlten Kayser, den derKayser vorseiner Krönung beschwören mußte. Man sagt, daß schonzuArnulfs, ConradI. und HeinrichIV. Zeit ge-wisse Punkte von den Standen und Fürsten -des Reichsaufgesetzt worden waren, zu welchen sich der Kayser eid-lich verbinden mußte; indessen war dieses noch keinebeständige Wahlkapitulation. ' Andere glauben dieerste förmliche Wahlkapitulation unter dem Kayser Ru-precht von der Pfalz zu finden; allein Verträge zwi-schen den Churfürsten und dem Neugewahlten sind älterund förmliche Wahlkapitulationen sind jünger. ^ Dieerste förmliche und beständige Wahlkapitulation kam un-ter Ka rl V. zu Stande. ^
1. Jablonskie Mg. Lex. Leipzig 1767. I. S. 280. L.Allgcm. Lilcrat. Zeitung- 17S0. Nr. L4Z. S. 602. 3. Ja-tz ton Lkie a. a. O.
Wahlverwandtschaft. Aus zwey zusammengesetztenKörpern können, wenn sie vermischt werden, ein Paarneue Körper entstehen, von denen jeder aus Bestandthei-len beyder zusammengesetzt ist. Diese Art von chemischerWirkung wird einer doppelten oder zusammengesetztenWahlverwandtschaft oder Wahlanziehung (attraalio ele-Ltiva fliisflex) zugeschrieben. — Eine einfache Wahl-verwandtschaft findet bey der Niederschlagung, und eineeinfache Verwandtschaft überhaupt bey der AuflösungStatt. — Eine Auflösung von Eisen in einer Säure
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