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Wallfischfang.
Zeit deS Hiskia scheinen schon bey Iekusalem Walk-mühlen gewesen zu seyn, die vom Wasser getrieben wur-den; denn es wird im Buche der Könige i eines Wal«kerscldes gedacht, welches an der Wasserleitung des Sa-lomo lag, wo sich häufig Walker aufhielten, die Tü-cher und Kleider wuschen. Man halt dafür, daß dieWalkmühlen in Europa erst seit dem trojanischen Kriegebekannt wurden, daß sie aber lange yorher in Afrika, be-sonders in Egypten üblich waren. ^ Im Jahr iZ89war schon auf dem Stadtgraben zu Augsburg eine Walk«mühle. ^
1. 2 Könige 8, 17. 2. Vollständige theoretische und prakti-
sche Geschichte der Erfindungen. Zürich. 1789. 111. B.S. 63. 3. Kunst- Gewerb- und Handwerksgefchichte der
Reichsstadt Augsburg von Paul von Stetten demjünger». 1779. S, 141.
Wallfischfang ist ein wichtiges Gewerbe zur See, das be-sonders bey Grönland, bey den Spitzbergen und derStraße David von den Holländern, Hamburgern undandern Seemächten getrieben wird. Man fahrt gemei-niglich im März oder April auf diesen Fang aus, beywelchem folgende Anstalten gemacht werden: so bald dieWachten einen Walisisch ansichtig werden, rufen sie:Fall, worauf sich jeder Matrose aus dem Hauptschiffin seine Schaluppe wirft; in dieser steht der Steuer-mann hinten, der Harpunirer vorn, um dis, Harpunenach dem Walisisch zuwerfen; der Leinschießer, der dieLeine, woran die Harpune gebunden ist, nachschießen- laßt, stehet bey den Leinen, welche vorräthig und wohlausgezogen fertig liegen; die übrigen Matrosen sitzen inder Schaluppe an Rudern. Nun sucht man den Wali-sisch zu überfallen, wenn er aus seinen Luftlöchern Was-ser wirft, oder wenn die an das Eis schlagenden Wellenbrausen. Wenn man ihm nahe genug gekommen ist,wirft der Harpunirer das Harpun auf ihn ab. Dieses
Harr