Wappen.
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Worte oder Devisen. Den Namen erhielten die Wap-pen von den Waffen, weil sich die Zeichen, aus de-nen ein Wappen besteht, anfänglich auf den Schildenund Helmen, welche Theile der Waffenrüstung waren,befanden.
In Rücksicht des Ursprungs der Wappen muß manden entfernteren Ursprung von dem nähern und die-sen wieder von dem wirklichen Gebrauche derselbenunterscheiden. Der entferntere Ursprung des Wappen-wesens ist bey den Deutschen zu suchen, denn unserejetzigen Wappen schreiben sich ohne allen Zweifel vonden Zeichen und Bildern her, womit die Deutschenschon in den frühesten Zeiten ihre Waffen und vorzüg-lich ihre Schilde zierten. Schon zu deS TacitusZeitzeichneten sich die Schilde der Deutschen durch dieausgesuchtesten Farben aus * und von diesem Bema-len der Schilde bekamen die Gemälde den NamenSchildereyen, so wie man auch die Maler in altenZeiten Schilderer nannte. Ohngeachtet aber die Ma-lercyen auf den Schilden sehr alt waren, so verbandman doch erst in späteren Jahrhunderten den Sinndamit, daß diese Verzierungen ein persönliches undbürgerliches Unterscheidungszeichen seyn sollten, wel-ches man bald in ein Geschlechtsunterschcidungszeichenumwandelte. Man nimmt an, daß theils die Tur-niere, theils die Kreuzzüge, theils das LehnweseN denGebrauch der Wappen und ihre Erblichkeit mehr oderweniger beförderten; Einige sind der Meynung, daßdie Turniere wenigstens die erste Veranlassung gaben,die Wappen erblich zu machen und daß das Lehnwc-sen die Erblichkeit derselben befestigen half. Zu wel-cher Zeit aber.dieses geschah, ist noch nicht ganz aus-gemacht. Ludwig Anton Muratori ^ hat einWappen mit einer Rose bekannt gemacht, welches aufdem Leichensteine des Räocü Glieds lcli OikansZiri ckla-
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