Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wappen.

ti alias Eoolriano, der 870 gestorben ist, gefundenwurde! Allein der Name, Zuname und Beyname, sowie das Wappen selbst, kommen dem Muratori ver-dächtig vor, er hält bey der Zahl O6EdXX das Vfür einen Schreibfehler und glaubt, es muffe ein IVIseyn, welches dann erst die ungleich spätere JahrzahliZ/o gäbe. Den Ursprung derjenigen Wappen, wo-durch sich die Familien unterschieden, setzt Murato-ri erst in das zehnte oder eilfte Jahrhundert. ^ Hier-mit stimmt Mcnestrier übercin, welcher behauptet,daß die eigentlichen adeligen Wappen in Deutschlandunter dem Kayser Heinrich dem Vogler aufgekom-men wären. Auch meldet Rüxner in seinem Tur-nierbucht, daß auf dem Turnier, welches Heinrichder Vogler, im Jahr yz6, zu Magdeburg gab, 974Ritter mit Schilden und Helmen erschienen wären.Der Ausdruck: Schild und Helm haben, hieß sonstso viel, als von adeliger Herkunft seyn, welches nurdurch ei» ererbtes Wappen erwiesen werden konnte.Felser, Du Chesne, Fauchet, Du Tillet,Blondel, Sainte-Marthe und andere Schrift-steller setzen hingegen den Anfang der Wappen erstgegen das eilfte Jahrhundert. * Ein französischerSchriftsteller ^ hält die Geschichte G ottfrieds, Gra-fens von Anjou, eines Sohns des Fulco, die einMönch aus dem Kloster Marmoutier geschrieben hat,für das älteste schriftliche Denkmal, worin der Wap-pen gedacht wird.

Man sindct zwar schon auf einigen Netallsiegelndes achten Jahrhunderts, und selbst noch früher, näm-lich auf einigen Siegeln der Merovinger, Schildver-zierungen, sie waren aber einander in der Hauptsacheganz gleich und hatten weiter keine Bedeutung. Inder Mitte des Schildes war ein Knopf, der durchStrahlen oder ein Laubblatt verziert ist; aus der Mitte

des