Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wasser.

verfangene Luft den Versuch, aber er hob dieselbe miteiner krumgebogenen Röhre heraus. .Hierauf ließ sichdie Schraube hineintreiben und das Wasser drang infeinen Strahlen zwey Schuh hoch durch die metalleneOberfläche der Kugel hindurch. Hollmann wieder-holte den Versuch mit Kugeln von Zinn und Bleyund der Erfolg war derselbe; aber bey einer silbernenKugel bahnte sich das Wasser einen Weg zwischen denSchrauben. Hollmann bemerkte zuerst, daß dasWasser nicht sowohl durch die Poren des Metalls,sondern nur durch die Riffe hervordrang, die daherentstanden, weil das Metall nicht dick genug gewesenwar, um der Gewalt des Drucks widerstehen zu kön-nen. So war auch bey jenen Versuchen mit deinQuecksilber die Quecksilbersäule nicht hoch genug ge-wesen, um das Wasser zusammenpressen zu können.Nachher machte Canton seine Versuche mit dem Zu-sammenpressen des Wassers und fand im Jahr 1762,daß flüssige Materien in gläsernen Röhren die untengläserne Kugeln haben, bey einerley Grade der Wä»me in den Röhren höber stehen, wenn man den obernTheil der Röhren luftleer gemacht und dann zuge«schmolzen hat, hingegen niedriger, wenn die Luft derAtmosphäre noch darauf drücken kann. Durch wie-derholte Versuche ergab sich, daß ein Druck, doppeltso groß als das Gewicht der Atmosphäre, daS Was-ser um i/il>8?o seines Volumens zusammendrückte.Canton fand auch, daß das Wasser im Winter ei-ner stärker» Compression fähig war, als im Sommer,welches sich mit Baumöl und Weingist gerade umge-kehrt verhielt. ^ Endlich bestätigte sich auch die Com-pressibilität des Wassers durch Versuche mit Druckma-schinen. Herr Rudolph Aoam Abich, Braun-schweigischer Obersalzinspector, gab dazu um 1776 ei-ne eigne sehr einfache Maschine an, die aus einemhohlen messingenen Cylinder mit einem äußerst genau

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