Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
Seite
297
JPEG-Download
 

Wassex aus der Tieft zu heben. Wasseradern. 297

Wasser aus der Tiefe zu heben. Die Kunst, dasWasser vermittelst des Feuers aus der Tiefe zu be-ben, erfand nach Einigen der Marquis von Worcester* um 1677, nach Andern Herr Newcomen, ^nach Andern Thomas Savcrv, dem wenigstens dieEhre der ersten Ausführung bleibt, wie in einerSchrift 3 von iügq gemeldet wird. llm eben dieseZeit beschäftigte sich Papin, Doctor der Arzneykunstund Pros. der Mathematik zu Marburg, mit ähnli-chen Versuchen, die 1707 bekannt gemacht wurden. *Herr von Fischer legte in dem Garten des Fürsterrvon Schwarzcnberg zu Wien eine Maschine an, unrdas herunterfallende Wasser für die Fontaine» wiederin den Sammclkasten hinauf zu treiben und durch ei-ne beständige Circulation wieder durch die Fontainenspringend zu machen. Herr i'I. Castelli zu May-land beschrieb 1787 einen hydraulischen Ventilator,der vor den gewöhnlichen Pumpen große Vorzüge hatund das Wasser ohngefahr so aus der Tiefe heraus-hebt, wie die Ventilatoren in den Erzgruben die bö-sen Wetter herausziehen. §

1. vk expernnent-ll pbilotoplns. I'. 17.

E. 465. 2. Geh irr ptyc. ÄGererb. 1. S. 56.. Z. klli-!ot. I'rsnssct. 1694. 4. srs novs all iZni»

»äminlculo eNlcscirllins elev»ii6siri. tlsllellls. 1707. 4,L. Gillina. gel. Änjeijjen. 1767. Si. 17L.

Wasserabzapfung. Die Kunst, in der Wassersucht dasWasser vermittelst eines Wickclbandes abzuzapfen, isteine Erfindung, die der 1775 verstorbene 19 . Ri-chard Mead in England gegen das Jahr 1727machte.

Wasseradern, vsla Ivrnpchatiaa, sind feine, aus durch-sichtigen Hautchen bestehende Gesäße, durch welche demBlute ein Helles Wasser zugeführt wird. Sie wurdenim Zähre 1650 vom Olaus Rudbeck und vom

Tho-