Wasserbaukunst.
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Thomas Bartholin entdeckt. * GllssonluSgiebt aber den Iolivius als ihren Entdecker an. *1. Jablonskie altgcm. Lex. Leipjio. 1767. 1. S. 772 I.A. ^abricii Allgem. Hist. der Geiehr'. 1724. S. B. S.1034. v. 1037. S. I. A- Fabricii Allg. Hist. der Ge«lehr', a. a. O. S. 1036.
Wasserbaukunst ist eine Wissenschaft, welche lehret,wie man in das Wasser bauen oder einen vortheilhaf-teren Gebrauch von dem Wasser machen soll. Siebegreift den Brückenbau, die Anlegung der Dammeund Schleusen, Verwahrung der Teiche, die Anlegungder Wasserkünste, den Mühlenbau, auch lehrt sie, dasWasser schiffbar zu machen und zu verhüten, daß eskeinen Schaden thue. Die Userbaukunst ist ebenfallsein Theil derselben. Die einzelnen Lehren derselbensind von dem Holländer Cornel. Meier, vonLoh. Bapt. Baratteri, Domenico Guliel mi-ni, Belidor, Karsten, Kastner, Eberenz,Brahm und Hunnich abgehandelt worden und der1792 verstorbene Oberconsistorial- und OberbaurathI. E. Silber schlag hat die Wasserbaukunst zuerstals eine besondere Wissenschaft vorgetragen. Daß dieAlten Kenntnisse vom Wasserbau hatten, davon wirdman unter dem Worte Wasserleitung Beweise finden;Tarquinius I. oder Pri scu s ließ große Werke wi-der die Ueberschwemmung der Tiber aufführen. * DerKardinal Richelieu ließ i. I. 1628 vor Röchelte mit-ten im Meere einen Damm aufführen, wie ehemals schonAlexander der Große vor dem Haven von TyruSthat. ^ In Wien hat man zum Kanalbau in Un-garn eine kupferne Maschine verfertiget, die 16 Cent-ner schwer ist und jede Minute 48 Eymer Wassertreibt. 3
1. 7/o/manni I.ex. »niverl. fuk vocs I.
2. Schroeckh Allg. Weirgesci. für Kinder. IV. I. S. 227.s- Reichs-Anzeiger- 1792. Nr. 29- S- 231.