Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Wasierwage.

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Brander erfand 1769 eine Wasserwage, die auSeiner mit Wasser gefüllten Röhre mit einer Luftblasebesteht, und mit einem Fernrohr verbunden ist; er be-schrieb sie 1771. ^

RömerS Wasserwage, die zur Bisirung der Wasser-linie eines Flusses dient, hat die Form eines Winkel-maaßes; sie ist auS zwey langen, viereckigen, blccher-nen Büchsen zusammen gesetzt, die einen rechten Winkelmachen ; der obere Theil, der ein Perspcctiv bildet, hatein Ocularglas und in der untern Röhre ist das Objectiv«glas; auch hat diese Wage inwendig ein Senkbley.Ihre Beschreibung findet man imJacobson.

Die Wasserwage des Mario tte ist die allereinfachsteund natürlichste Wasserwage zur Bestimmung des hori-zontalen Standes. Sie besteht aus einer 4 Schuh lan-gen, 2 Zoll hohen und 4 Zoll im Lichten breiten Rinne,an deren beyden Enden man zwey keilförmige StückchenWachs, die etwas über eine Linie hoch sind, befestigetund die dünnern Seiten gegen einander kehret. DieseRinne gießt man voll Wasser, worauf dann das Wasseran beyden Seiten des Wachses eine Erhöhung macht.Hebt sich nun das Wasser an dem einen Ende nicht eineLinie hoch, so steht die Wage noch ungleich und muß mituntergelegten kleinen hölzernen Keilen gerichtet wer-den. "

Hartsoeker erfand drey neue Arten von Wasserwa-gen. ^ Johann Pratorius, Professor zu Aktors,der 1616 starb, erfand eine besondere Wasierwage,durch deren Hülfe er ein Quellwasser von Bühlheim durchRöhren nach Aktors leitete. " Leupold erfand nocheine Wasserwage, die aus zwey Linealen besteht, dir sichin ihrer Mitte schneiden; er beschrieb sie 1718- "Sissons Wasserwage wurde 174z von Eckströmbeschrieben. " Lambert gab eine schöne Wasierwagemit der Luftblase an, die im Wesentlichen die Sisso li-sch«