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Wasser wage,
Scharfe eines daran befindlichen Lineals, die Disi'rlinkeder Dioptern, oder dieAxe eines angebrachten Fernrohrsin eine horizontale Lage kommt. Huygen.s hat einesolche Wage mit einem Fernrohre angegeben.
Man hat auch noch Wasserwagen mit der Luftblase.Sie bestehen aus einer cylindrischen Glasröhre, die manbis aus einen kleinen Raum, wo Lust geblieben ist, mitgefärbtem Wasser oder Weingeist füllt und dann ver-schließt. Die zurückgelassene Lust nimmt immer diehöchste Stelle ein, bey schiefer Lage geht sie nach demhöheren Ende, aber bey horizontaler Lage bleibt sie inGestalt einer Blase in gleicher Entfernung von beydenEnden. Bezeichnet man nun die Mitte der Rohre durchein Merkmal, so liegt ihre Are horizontal, wenn dieBlase bey diesem Merkmal steht. (Einige lassen auchden Raum der Blase luftleer). Diese Wafferwage mitder Luftblase erfand Huygens. ^
Gewöhnlich prüft man den wagerechten Stand einerEbene, wenn man die Wasserwage nach zwey verschiede-, neu Richtungen auflegt, die einander etwa rechtwinkligdurchschneiden. Findet man die beyden Linien horizon-tal, die sich nach diesen Richtungen auf der Ebene ziehenlassen, so ist auch die ganze Ebene wagrecht. Diesesdoppelte Auflegen erspart die bequeme Wasscrwage, dieHerr Mayer erfand und 1777 bekannt machte. "Sie besteht aus einem cylindrischen messingenen, i undeinen halben Zoll hohen und weiten Gefäße, mit einemGlasdeckcl, der mit der Grundfläche genau parallel lauftund ein wenig hohl geschliffen ist. Das Gefäß wirdganz mit Wasser gefüllt, am Boden ist ein kleinesSchraubchen, welches man öffnet, einen Tropfen Was-ser herausläßt und die Oeffnung wieder verschließt. Nunzeigt sich oben unter dem Glase ein.Bläschen, welchesunter dem Mittelpunkte des GlasdcckelS erscheint, wenndie Fläche horizontal ist.
Bran-