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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Weichbild. Wein.

Weichbild s- Rechtsgelehrsamkeit.

Weidenbaum. Die Alten brauchten schon die Meiden,rinde gegen verschiedene Krankheiten und schrieben ihreine adstringirende Kraft zu, * aber der Gebrauch dersel-ben gerieth mit der Zeit in Vergessenheit. Neuerlichentdeckte Herr Edmund Stone in Chipping-Norton,in Orfordshire, den Nutzen der Weidenrinde wider dieWcchselsiebcr. Um das Jahr 1757 kostete er diese Mei-Lenrinde und gerieth über ihre außerordentliche Bitterkeitin Verwunderung, zugleich aber auch auf den Gedanken,sie möchte wohl die Eigenschaften der peruanischen Rindehaben, welches auch seine 1762 gemachten Versuche betsiatigten. ?

1. Mttenberg, Wochenblatt. 1774. VH. B. S. Stück. S. 37.

2. Ebendss. 4tes Stück, S. 25. folg.

Weihwasser sollAlc ran der, der erste Bischof in Rom,zuerst verordnet haben. I. A, Fabricii allgemein«'Historie der Gelehrs, 1752. 2. B. S. z68.

Weilt. Ueber die Entstehung dieses Getränks äußert G 0 -guet l Folgendes: Der Weinstock wuchs in mehreren-andern wild, man versuchte die Beere desselben, fandsie wohlschmeckend und pflanzte daher den Stock naher an-en Ort, wo man wohnte. Man gewöhnte sich immermehr an die liebliche Frucht und bedauerte es, daß sienach ihrer Reife sich nur so kurze Zeit hielt. Einer ver-suchte es, die Beere auszudrücken, den Saft zu sam-meln und in Schlauche oder Gefäße zu thun; der Safthielt sich, gohr und nahm an innerer Starke zu. An-dere, die davon tranken, rühmten den Erfinder dieserVortheile und lernten diese Kunst von ihm. So läßtsich die Erfindung der Bereitung des Weins denken. DieGriechen behaupten, daß der indianische Bacchus dieKunst erfunden habe, den Wein aus den Trauben zupressen; ? er machte, um diese Kunst auszubreiten, ei-nen Zug bis nach Indien, woher er eine Schaale mit brachte,

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