346
Weinbau.
Prinzen, welche die Krcuzzüge mitmachten, verschiedeneArten fremder Trauben nach Frankreich. "
Um das Jahr 2zr nach C. G. findet sich die ältesteSpur von dem Weinbau in Deutschland; es komme»nämlich um dieses Jahr in den Monument/Loic. XI.x. l5- „ele vinea tres i** *Ies , ferner: vi'neae ctcultores" vor. Nach der gemeinen Meynung kam derWeinbau um das Jahr 276 n. C. G. nach Deutsch-land. Nach dem dritten Jahrhundert wurde schonder Weinbau am Rhein und an der Mosel getrieben. "Im 8ten Jahrhundert kommen in dem Ooä. läaureslr. I.
570. vor; cluae petioiae <Ie vinea. Schannatführt eine Urkunde vom Jahr siZZ an, worin Dago-bert alle Güter in Lobdengau, und namentlich dieWeinberge, an das Stift St. Peter in Worms über-zieht. Pater Neugart führt eine Urkunde vomJahr 716 an, worin ein gewisser Erfoin ein Joch sei-nes Weinlandes zu Ebringen im Breisgau an das Klo-ster St. Gallen in der Schweiz verkaufte.
In der Altmark führten die Rheinländer den Weinbauein, als sie Markgraf Albrecht in der Mark auf-nahm. Bischof Otto von Bambcrg brachte 112zein Faß voll Weinreben mit nach Pommern, um sie da-selbst zu verpflanzen, und im Jahr r2Zz wurde schonum Stendaf so viel Wein gewonnen, daß man damithandelte. "
Im Jahre 1392 war schon in und um die StadtNürnberg Weinbau. 20
Der Heunische Weinstock, der besonders im Elsaßhäufig ist, soll seinen Namen von den Hunnen haben,die denselben zwischen den Jahren yoü und 92z aus Un-garn mit nach Deutschland gebracht haben sollen.
Der Holländer Peter Simens oder Pedro Ti-me lies brachte vor mehr als 200 Jahren rheinische
Reben