270 Wiener-Chaise. Wiesenkümmel.
Augenblicke auch einen Theil ihrer Geschwindigkeit,weil der geringe Zusammenhang der flüssigen Materieihrer Bewegung widersteht; man nennt dieses den Wi-derstand der Mittel. Newton hat die Theorie derLehre von dem Widerstände flüssiger Materien im zwey-ten Buche seiner Principien mit großer Allgemeinheitabgehandelt; aber Nobins entdeckte i. I. 1752 beyUntersuchung der Bahn, welche abgeschossene Kugelnin der Lust beschreiben, große Abweichungen von N e ro-ten's Theorie. Newton selbst erkannte auch, daßseine Theorie den Erfahrungen nicht allenthalben Gnu»ge leistete. ^
1, lVIäm. äs I'scsä. äoL Loieuc. 1702. 1705. 1709. 2. Geh-ler psysikal. Wsrterb. IV. Lh- S. 747. f»lg.
Wiener-Chaise. Dem Herrn Hofkupferschmidt Pflugin Jena verdankt man die Erfindung, die so genann-ten Wiener-Chaisen durch Spiralfedern bequemer zumachen. Gothaischcr Hof-Kalender 1788.
Wiesen. Ein Pfarrer aus dem Paiö de Vaux hat imJahr 176z bey der Akademie zu London die Pimper-nell als eine Pflanze empfohlen, durch die man auchden Winter hindurch die Wiesen grün erhalten kann.
Zur Wässerung der Wiesen findet man im Leu-pold eine Maschine beschrieben. Ein Ungenannterhat zu dieser Absicht ein Wasserrad erfunden und sol-ches 1792 bekannt gemacht; die Veranlassung dazugab ihm die von Anvreas Wirz, Zinngießer inZürch, 1746 erfundene hydraulische Maschine. Sie-he: Ueber die Wasserung der Wiesen und eine zu die-sem Behuf eingerichtete Maschine. Dresden und Leip-zig, im Richter-sehen Verlage, -792.
Wiesenkümmel, Karbe, Lni-tt-n Onovi l,., wird schonvom Plinius einHauptsiück in den Küchen genannt,* und Hier. Tragus halt ihn in seiner Art fürnützlicher als ein Gewächs in Arabien. Der Name
La-