Wildnisse. Wilhclmögroschen.
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6öru>n 6st'vi soll Von r-.vyox rrce^ov herstammen; CasparBauhin behauptet in seinem ?insx, daß der Kümmeldiesen Namen daher habe, weil er ehedem in Carienin großer Menge wuchs. 2
1. XIX. e. 8. 2. Wittenberg. Wochenbldtt 1770/
St. 84.
Wildrusse ist eine Art der Drehklinst, die im Jahr i6c>Zvon dem Horndrechslcr Georg Grün in Nürnhirgerfunden wurde. * Im Jahr röi? wurde dfeseDrchkunst in Nürnberg ein freyes Handwerk, 2 j,tztaber ist es gesperrt. Die Wildruffdreher verfertigennämlich gewisse Hörner und Pfeifen, wodurch sie. theilseinen sehr langen und durchdringenden Schals zu We-ge bringen, theils den Ruf des Wildes, theils-auchdas Pfeifen und Geschnatter des Geflügels nachzuah-men wissen. Man kann diese Stücke einzeln, aberauch in dem sogenannten Kukuk vereinigt haben; inLein letztem findet man erstlich den Ruf des Kukuks,dann, nach einer kleinen Verdrehung, den Ruf desHirsches, des wilden Schweins, des Rehes, des Fuch-ses .und der Hasen, dann das Geschnatter der nssl.denGänse und Enten, auch den Ruf der wilden Tauben.
1. Doppelmayr. S. 297. Merkwürdigkeiten der StadtNürnberg vorn Hrn. v. Murr. S. 733. Kleine'. ChronikNürnbergs. Lltorf. 1790. S. 76. p. Curieuse Nachrich-ten von Erfinder» und Erfindungen. Hamburg 1707.S. 1SZ.
Wrlhelmsgroscherr sind eine sächsische Münze,, wovones zwey Gattungen gab. Die erste Gattung dieserGroschen ließ Wilhelm I. oder Einäugige i. I. 1390zu Freyberg schlagen; 80 derselben wogen eine Markund 20 kosteten einen rheinischen Gulden. Die ande-re Gattung ließ Friedrich I-, Kurfürst von Sachsen,und sein Bruder Wilhelm I. oder der Reiche i. I.1400 prägen; diese letztere Art führt auch den Na-
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