Winde:
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1Z. Lxtrait ä'un lournst äs VovsAe ä'ltalie. ki4>?,i,. 6«Vsris. 175". p. 405. 14. Reichs - Anzeiger 1793. Nr. 8. S.
60. 15. Reichs - Anzeiger 17S6. Nr. LS. S. L5L. foig.
Winde sind die Bewegungen der Luft iin Luftkreife. Nachden Berichten der Alten lehrte Aeolus, ein Sohndes Hellen, noch Andern ein Sohn des Jupiterund der Ulcestc, die Griechen uin die Zeit des tro-janischen Kriegs die vier Hauptwinde kennen; * ersoll auch die Kunst erfunden haben, die Veränderungendes Windes entweder auS den Gestirnen, oder durchein Experiment mit dem Rauche vorberzusagen undwurde deswegen zum Gott der Winde gemacht. ^Neoclcs lehrte die Athcnicnscr zuerst, den WindenOpfer zu bringen, ^ Andronicus Cyrrestes theil-te die Winde zuerst in acht Klassen ein und errichtetezu Athen einen achteckigen Thurm, wo an jeder Sei-te der Name eines Windes geschrieben stand; obendrauf setzte er einen kupfernen Triton, der einen Stabin der Hand hatre, den er allemal nach der Gegendhinkehrte, wo der Wind herkam. *
Karl der Große gab den Winden deutsch? Namen.
6 Die Natur der beständigen Ostwinde, die auf demWeltmeere zwischen den Wendekreisen wehen, hatHalley zuerst erforscht. § Dieser Ostwind, der nochcinige Grade über die Wendekreise hinaus weht, ziehtsich nordwärts der Linie mehr nach Nordost, und süd-wärts derselben nach Südost, je nachdem der Standder Sonne ist; steht die Sonne in den nördlichen Zei-chen, so zieht sich dieser Wind auf her Nordseite we-niger nach Norden, dagegen aber auf der Südseitemehr nach Süden; beym Grande der Sonne in densüdlichen Zeichen geschieht gerate das Gegentheil. Hal-ley nimmt als Ursache dieser beständigen Winde mitRecht die Erwärmung des Luftkreises durch die Son-ne an. D'Alcmbert behauptete 1746, ? daß der
Mond