Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Windmesser.

Windmesser sind entweder Maschinen, die durch Wind-flügel umgetricben werden, oder sie bestehen aus ei-ner ebenen Fläche, die den Windstoß auffängt, umseine Kraft und Geschwindigkeit aus dem Winkel zubestimmen, um welchen die Fläche gehoben oder ausder vertikalen Richtung gebracht wird. Ein guterWindmesser muß folgende Eigenschaften haben: i. eruiuß einfach und dem Verderben nicht leicht unterwor-fen seyn, 2. er muß sich selbst nach den verschiedenenRichtungen des Windes drehen, z. er muß die ver-schiedene Stärke des Windes angeben und auf seinemGrade stehen bleiben, 4. mehrere nach einerley Grund-sätzen gemachte Windmesser müssen unter einerley Um-ständen gleiche Resultate geben,

Der älteste Windmesser mit den Windflügeln istder, welchen Wolfs im Jahr r?o8 erfand; * erbestand aus einer Welle mit vier Windflügeln; dieWelle hat einige Schraubcngange, die als Schraubeohne Ende in ein Stirnrad eingreifen, mit dessen Arerechtwinklicht der Arm eines Hebels verbunden ist, andessen Ende ein Gewicht hängt. Bey Windstille stehtdieser Arm lothrecht berabwärts; beym Umlaufe derFlügel wird er aber mit der Are des Rads gedrehtund das Gewicht gehoben; dieses Werkzeug zeigt abernur den stärksten Stoß des Windes an,, der in derZeit der Aussetzung die Flügel traf,

Ons-en-Draye erfand und beschrieb 2 ,'m Jahr17Z4 einen Windmesser mit Windflügeln, der so ein-gerichtet ist, daß ein ganz mäßiger Wind das Radschon zum Laufen bringt und daß sich die Umläufedes Rads schon von selbst zählen. Er zeigt und be-merkt auf einem Papiere, was für Winde und inwelchen Stunden sie gcwchet haben, ihre Richtungund Geschwindigkeit, auch wie sich die Letztere geän-dert hat. Die ganze Maschine sieht im Zimmer und

wird