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Wippe.
HerrHeirich Cotta in Zillbach bey Melningen bateinen Winkelmesser zum Austragen aller mit dem Astrvla-bio, vorzüglich aber mit der Bousivle, gemessenen Win-kel erfunden und 1792 angezeigt. Ein solches Instru-ment von Messing kostet einen Louisd'or. *
Herr F. K. Hartig erfand ein wohlfeiles Winkel-meßinstrument , welches als Astrolabium, Scheibe,Meßtisch, Boussole, Quadrant, Dendrometer und Was-scrwage gestellt, und bey Forst- und andern Messungensehr Vortheilhast gebraucht werden kann; er gab 1796die Beschreibung dieses Instruments, mit Kupfern, zuFrankfurt am Mayn, bey Varrentrapp heraus.
Die Methode, Winkelmesser einzutheilen, die auchbey Eintheilung gerader Linien gebraucht wird, rührtvon Jacob Vernoulli her.
1 . Lctq Lruäit. 1684, p. 420, 421, 2. Ll'chtenbergs
Magazin, 1783, 2, B. 2. St. S. 65. Z. I'ranasctionrvk tlls kooiet/ inktitnteä nt l-oriäon kor eneoursAsmontvk Lris etc, Vol. VI. 1788, (Rubrik V. Mechanik.) 4.R-ichs-Anzeiger 17P2. Nr. 1S6. S, 1542. folg.
Wippe ist ein Instrument, mittelst dessen die Knöpfe aufden Schäften der Stecknadeln befestiget werden. Aufeinem niedrigen Tische ist in der Mitte ein Amboß befe-stigt, der in seiner Mitte eine kleine Grube und von der-selben bis zum Rande eine kleine Rinne hat. Ueber die-sem hängt, in einem Gerüste, ein anderer Stempel mitgleichen Vertiefungen, der mit einem Bleygewichte be-schwert ist, und durch das Niedertreten eines SchemelsvderSteigbügcls, der, so wie der obere Stempel, durcheinen Faden mit einem oben am Gerüste befindlichen He-bel verbunden ist, gehoben werden kann, und durch seinGewicht genau auf den untern herunter fällt. Der Ar-beiter greift mit der linken Hand einen Knopf aus einemGefäße auf einen Schaft, den er in die Vertiefung des
Am-