Winkelmesser.
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Werkzeug besteht aus zwey gleichbreiten, übereinandergelegten und zusammen genieteten Linealen, die amKopfe abgerundet sind und sich leicht öffnen la en. Manhat aber auch andere Arten der Winkelmesser, z. B. einen,der aus vier Linealen besteht und vortheilhafter zu ge-brauchen ist. Der erste Erfinder desselben ist noch nichtbekannt; vielleicht entstand dieses Instrument aus demWinkclmaaße oder Winkelhaken, indem man die beydenLineale, die den Winkelhaken bildeten, da, wo sie festwaren, beweglich machte. Leonhard Zübler auSZürch erfand einen Winkelmesser, der aus drey Liyealenmit Visiren besteht; Leupold hat ihn im 'bbeatr. aritlr.«t zeornetrico abgebildet und Herr I o h. Laur. Jul.von Gerstenvcrgk inJena hat ihn so verbessert, daß erzugleich als Höhenmesser und Distanzmesser dient. ImJahr 1634 hat Chapotot den Winkelmesser zu ver-bessern gesucht, r Nachher erfand der Professor Mayerin Göttingen einen Winkelmesser. Der Spiegelsextant,den Johann Hadley 1731 erfand » dient ebenfallsdazu, Winkel zu Wasscr-und zu Lande zu messen, undHerr Professor Johann Leo nhard Späth zu Ak-tors hat Untersuchungen über die Wirkung dieses Instru-ments angestellt. Ein Megamcter ist ein Instrumentgroße Winkel am .stnmmcl, z. B. große Distanzen desMondes von den Firstcnien, zu messen. Der Abt R 0 -chon verfertigte 1767 ein Megameter und machte es1768 in einer Abhandlung bekannt. Ein Schvttlander,Watts, der durch seinen erfinderischen Geist berühmt ist,bediente sich des Kunstgriffs des R 0 ch 0 n. Einen neuenanchhidioptrischen Winkelmesser erfand G. F. Branderund beschrieb ihn 1772. Ein Goniometer oder einenWinkelmesser zur Messung der Winkel bey Krystallen er-fand Herr Carangcot. 2 Auch Herr M. Hill inScarborough erfand einen sehr genauen und bequemenWinkelmesser, der i. I. 1788-beschrieben wurde. ?
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