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Wolken. Wolkenhöhe,
«moniturn non lnluni tu!o s>c>ls» exlriberi ukii intern»liominibiis, veruin et ello remeckrrrrn irz rnulti« rrrvrhisirwxirns lolutikeeurn, Vinävö, 1762.
Wylken entstehen nach Herrn Hübe theils durch Erkal-tung, auch aus brennbaren Luftwaffen, wenn sie vielWasser ausgelöset haben, weiches geschieht, wenn sie»inten stark erwärmt worden sind und schnell genug auf-steigen, um stark genug erkaltet zu werden, ehe sie nochihre Dünste der angrenzenden trockneren Luft mittheilenkönnen. Da aber Erkältung und brennbare Luft nochNicht die Entstehung aller Wolken erklären, so nimmtHerr H u b e noch die Electricikat dabey zu Hülfe. DieElectrisirung der obern Atmosphäre bringt nach H. Hübedie schuppigen Wolken, die man Lämmer nennt, zuwei-len auch einen mit feinem Nebel bedeckten Himmel her-vor, der sich immer mehr verdickt und oft in einer halbenStunde ganz dunkel wird. Diese Theorie gründet sichjedoch auf Voraussetzungen, die noch durch keine direktenErfahrungen bestätiget sind. Gehler phys. Wörter-buch. V. S. I02Z — IV 2 Y.
Wolkenhöhe. Die geometrische Methode, die Wölfen-höhe auf dieselbe Art zu »reffen, wie man die Höhe einesThurms mißt, zu dessen Fuße man nicht kommen kann,ist unsicher, weil sich Ort und Gestalt der Wolke unauf-hörlich andern und entfernte Beobachter nie versichertseyn können, bey gleichzeitigen Winkelmcffungen genaueinerley Punkt der Wolke zu treffen. Inzwischen hatRiccioli solche Messungen veranstaltet, und versichert,die Höhe der Wolken nie über 2gooo Fuß gefunden zuhaben. Jacob Beryoulli erfand und beschrieb1688 die Methode , die Wolkenhöhe durch die Abendrö-te zu erforschen, indem man die Zwischenzeit von demAugenblicke an, wo die Sonne die Gipfel der Baume,Häuser oder Thürme nicht mehr färbt, bis an den Au-genblick , wo sie auch die bestimmte Wolke nicht mehr
färbt,