Wolle-Bereitung.
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färbt, genau bemerkt, und daraus die Höhe der Wolkebestimmt, i Da aber der Weg der letzten Sonnenstra-len durch den Luftkreis, wegen der verschiedenen DichteUNd Beschaffenheit der Dunste am Horizonte, gar sehrveränderlich ist, so wird auch diese Methode Unsicher»Nach dem, was man auf den höchsten Bergen beobachtethat, scheint sich die Höhe mancher Wolken bis auf eineMeile über die Erdfläche zu erstrecken. ^
1. dtova ratio wetlenäi sltltuäines tiudinm, in svt. klruält.
Inpt. an. 1638. x. SS. 2. Gehler physikal. Wörterbuch.
LV. S. 816.
Wolle-Bereitung. Däß die Kunst, Wolle zu bereiten,sehr alt sey» muß, sieht man aus der sorgfältigen Schaaf-schür der Alten. * Nach dem Plinius erfanden dieEgyplier die Wollbereitung; nach dem Jsidor aberdie Minerva, welcher zu Ehren, um dieser Erfindungwillen, in der Stadt Lucretia, in Apulien, ein Tempelerbaut wurde. Justin meldet, daß die Atheniensekdie Wollbereitung erfunden hätten, ^ aber Polydorerzählt, daß Minerva erst die Athenienser in dieserKunst unterrichtet habe; besonders will man der Mi-nerva die Erfindung der Wollspinnern) zuschreiben.
In Bechers närrischer Weisheit ist ein Instrumentangegeben, womit ein Junge in einem Tage loo PfundWolle von den Geishaaren, d. i. von den harten, rau-hen und spitzigen Haaren in der geschornen Schaafwolle,reinigen kann. 3
Zum Knüppen der Wolle hat Herr Hughe eine Ma-schine erfunden, die diese Arbeit sehr erleichtert. *
Die Gattin eines kays. Eroaten-Offiziers meldete UMdas Jahr 1779 in Wien, daß sie das Geheimniß wisse,aus roo Pfund schlechter ungarischer Wolle 75 Pfundgute spanische Wolle zu bereiten. Sie gierrg von Wien
nach