Wundarzneykunst.
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Ulysses und stillten das Blut mit Worten; ^ derAberglaube mischte sich also auch hier frühzeitig ein.Auch der Knoten, den Herkules erfand, wurde zurHeilung der Wunden gebraucht. ^
Statt der Messer bedienten sich die ältesten Wund-ärzte scharfer Steine. Noch zu Mosis Zeit bediente" man sich bey der Beschneidung eines scharfenSteins; auch wurden die Leichname von den Balsami-rern mit einem scharfen Stein aus Aethiopicn geöff-net. *6 Jesaias, der um das Jahr der Welt Z200lebte, kannte bereits die erweichende Kraft der Fei-gen. " Zu seiner Zeit war auch der Gebrauch derPflaster und die schmerzstillende oder heilende Kraftdes Oels bekannt, ^ und Jeremias gedenkt unterdem Namen der Salbe des Balsams von Mekka, derseit den ältesten Zeiten zur Heilung äußerlicher Scha-den gebraucht wurde. "
Hippocrates war noch Arzt und Wundarzt zu-gleich ; ihm verdankt die Chirurgie viele Verbesserun-gen. Nach der Zeit des Herophilus erst wurdedie Wundarzneykunst von der Arzneykunst getrennt. "
Diokles Carystius, der kurz nach dem Hip-pocrates lebte, erfand ein Instrument, womit manein in der Wunde zurückgebliebenes Stück Eisen voneinem Pfeile oder Wurfspieße aus der Wunde ziehenkonnte; er erfand auch eine Art von Kopfbandagen,die lange Zeit hernach seinen Namen behalten hat. "
Archagathus, ein Sohn des Lysinias aus Pe-loponnes, brachte im Jahr gZZ n. E- R. die Wund-arzneykunst nach Rom.
Unter den Arabern machte sich Algazel zu Bag-dad, im zwölften Jahrhundert, in der Wundarzneykunstberühmt. 22 Ferner that sich unter den Arabern Al-bukasis, der auch Alsaharavi heißt, in der Chi-
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