Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zähmung. Zahlen.

von welchen immer eins hinter dem andern, so wiesie sich von dem Ende der zur flankircndcn Linie ent-fernen, dergestalt angebracht ist, daß das flankircndedadurch vervielfältiget und nachdrücklich gemacht wird.Jablonskie Allgcm. Ler. Leipz. 17Ü7. II. S. 1812.

Zähmung der Thiere lehrte Fou-Hi bey den Chine-sen. Goguer vorn Ursprünge der Gesetze III. S.268-

Zäunen, Zainen, heißt soviel, als das gegossene Me-tall in dünne Stäbe bringen. Man versteht aber auchunter den Zäunen die schmalen Streifen von Messing,blech, die mit der großen Schccre des McssingwerkSzerschnitten werden, und woraus hernach aus dem Drath-zuge der Messingdrath gezogen wird. Eine Maschine,vermittelst welcher durch ein Wasserrad, das sonst durchMenschenhände getriebene, beschwerliche und der Ge«sundhcit nachthcilige Zäunen weit leichter und ge-schwinder verrichtet wird, gab 178? ein Schlosser,Knoll, von Eßlingen gebürtig, den Goldschlagern inAugsburg an. Er hat auch die Erlaubniß erhalten,solche bey einem Silberhanuner zu errichten. Kunst-,Gewerb- und Handwerksgeschichte der Reichsstadt Augs-burg. II. Th. 1788. S. roZ.

Zahlen, Ziffern, sind gewisse Zeichen, deren man sichzum Zählen und Rechnen bedient. Daß die Kunst zuzählen sehr alt ist, beweisen die Schriften MosiS, indenen sehr viele Zahlen vorkommen. Die meisten Böl-ler setzen diese Erfindung in ein hohes Alterthum zu-rück. Die Griechen meyntcn, Pallas oder Miner-va habe das Zählen erfunden, * und die Chineser sa-gen, Li-cbeou habe die Zahlen bcy ihnenin Ordnunggebracht. 2 Einige theilen die Zahlzeichen in natür-liche und willkührliche, und verstehen unter den natür-lichen solche, auf welche die Menschen durch die Na-tur selbst geleitet wurden. Man vermuthet nämlich,

daß