Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zahlen.

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daß sich die Menschen Anfangs der Finger zum Zahlenbedienten und daß man eben deswegen zehn Zahlzei-chen angenommen, weil der Mensch an beyden Han-den zehn Finger habe. Indessen gab es doch ein Volkunter den Thraciern, welches nur bis aus vier zahlte.3 Diejenigen Zahlzeichen, die von der Gestalt derFinger und Hände entlehnt sind, nennt man nun na-türliche; dergleichen waren die römischen Zahlzeichen,die ursprünglich von den Fingern und Händen entlehn-te Hieroglyphen sind. Die Gestalt eines Fingers drück-te man aus durch I, die Gestalt der ganzen Hand durchl), woraus die V entstand; aus zwey mit den Spitzenan einander gestellten V entstand die X, welche die Zahlder Finger an beyden Händen anzeigte. * Indessenbedienten sich die Alten nicht blos der Finger, sondernauch anderer Hülfsmittel zum Zählen. Die alten Egyp-tier zählten mit Stcinchen, die sie yvn der Rechten zurLinken stellten; § eben dieses thaten die alten Grie-chen, nur mit dem Unterschied, daß sie die Stcinchenvon der Linken zur Rechten stellten. Die amerikani-schen Völker bedienten sich zum Zählen langer Schnu-ren von verschiedener Farbe mit Knoten. 6 Die Er-findung der willkührlichen Zahlzeichen haben Einige denPhöniziern zugeschrieben und behauptet, daß der Phö-nizier Thaut mit Erfindung der Buchstabenschriftzugleich gewisse Zahlzeichen angegeben habe; Anderehaben ihre Erfindung den Egyptiern zugeschrieben; be-sonders vermuthet Bianchini, daß die senkrechtenund horizontalen Linien auf den Obelisken die Zahl-zeichen der Egyptier seyn müßten, weil sie auf denObelisken die Zahl des Goldes, Silbers, der Waffenund der Pferde anzuzeigen pflegten, welche die unter-jochten Völker, als Tribut, an sie bezahlen mußten;die senkrechten Linien sind, seiner Mevnung nach, dieEinheiten, eine Querlinie darüber bedeutete zweyO.uerlinien darüber so viel als ioo, drey Querlinienaber 1000. ? Die