Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zaubergemälde,

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und auf diese Art zu einem artigen Versuche dient.Dieses Zanbergemalde, welches zu den berühmtestenelektrischen Belustigungen gehört, wurde von Kili-tt erste y erfunden, aber Franklin beschrieb es zu-erst im Jahr 1751, und Wilke that i. I. 1758Vorschlage zur bessern Einrichtung desselben. Mannehme einen Kupferstich, etwa von einem König, schnei»/de das Brustbild heraus, vergolde dessen Hintere Sei-te und klebe es mit dünnem Gummiwüsser auf eineTafel von Glas so, daß die Vergoldung ans GlaSkommt und eine Belegung desselben abgiebt. Auf dieandere Seile der Glastafel klebe man den übrigenTheil des Kupferstichs so auf, daß dessen rechte odervordere Seite ans Glas kommt, damit, von vorn ge-sehen, das ganze Bild in seiner gehörigen Lage erschei-ne, obgleich das Brustbild vor dem Glase, und derübrige Theil des Kupferstichs hinter demselben ist. DieHintere Seite der Glastascl und des darauf geklebtenPapiers überziehe man nun mit Goldblättchen, lasseaber den obern Theil frey. Zuletzt fasse man daSganze Bild am obern nicht vergoldeten Theile an,und setze eine kleine auf beyden Seiten vergoldeteKrone auf das Haupt des Königs. Wird nun dieseauf beyden Seiten belegte Glastafel schwach geladenund einer Person in die Hand gegeben, daß selbigedie Hintere Vergoldung mit berührt, so wird diesePerson, wenn sie die Krone vom Haupte des Brust-bilds abnehmen oder nur anrühren will, einen Er»schütterUngsschlag erhalten. Der Experimentator aber,der das Bild jederzeit am obern nicht vergoldeten Thei-le anfaßt, wird die Krone ohne Schlag berühren unddieses als einen Beweis seiner Treue angeben können,blew e.xp. anet odl'erv. 011 electricitv in loveral let-iel '8 to IVIr. (iollinlon. I.onclon. 175». Übersetzt V0UWilke: B.- Franklins, Briefe von der Elektrici-tät. Leipzig. 1753. S. 37.

B. Handb. 'd, Erfind, isr Lh, D d ZüU-