Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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428
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Größe in freyer Lust schwebend darstellt. 2 m Jahr1644 machte er die ersten Versuche damit und stellteBlumen und Bilder durch Hülfe desselben dar. Derjetzige Besitzer dieses Spiegels, Herr ven Rittig, er-fand eine solche Direktion des Spiegels, wodurch dasVerschwinden und Wiederkommen bewirkt werden unddas Gegenbild eines jeden Menschen in freyer Luft er-scheinen kann. *

Den großen elektrischen Zaubcrspiegel, oder eineMaschine, auf welcher die sonderbarcstcn Erscheinun-gen durch Elektricität hervorgebracht werden, erfandHerr I. C. Gükle in Nürnberg und machte solche1792 bekannt. Sie stellt einen Tisch vor, auf wel-chem eine Art eines Monuments in antikem Geschmackstehet, das den ovalrunden Zaubersptegel enthalt. Diemeisten magnetischen Belustigungen, die Guyot undAndere beschrieben und gemacht haben, geschehen hierdurch Elektricität, und noch eine Menge anderer, dienicht durch den Magnet zu bewirken sind. Die Ma-schine steht ganz frey, hat weder geheime Züge nochRichtungen und läßt sich überall hinstellen und ver-schieben, ohne an ihrer Wirkung gehindert zu werden.Dieses Kunstwerk gewahrt über hundert Veränderun-gen, mehr als siebenzrg Einsätze, und der auffallend-sten Belustigungen damit ist noch eine weit größereZahl. Sie berechnet ingeheim gewählte Zahlen,schließt vorgelegte Rechnungen, bestimmt verborgeneZahlen, erräth, geheime Kartenkünste, Räthsel u. s. w.,zeigt den Werth verborgener Geldsorten, giebt ganzeAntworten und Orakelsprüche und noch viel Anderesmehr. Alles zeigt sich im Feuer oder Blitz und ver-schwindet augenblicklich wieder. So ein scharfsinnigerWerk der Kunst diese Maschine ist, so kann sie dochleicht durch ein jedes Kind, das gar keine Kenntnißdavon hat, behandelt werden. Auch an äußerlicher

Schön-