Zaubcruhr.
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Schönheit ist nichts baran gespart worden, sie ist mitMalerei), Bildhauerarbeit, Vergoldungen geziert unddas Ganze ist lakirt. ^
1. LichlenberAs Magazin für das Neueste aus der Phy-fit. 1787. IV. B. 4. St. S 141. Erlangec R-ai.-Zei-tung. 1792. Nr. 14. den 17. Fedr. S. 119. 2. Jntelli-
genzdlatt der Lllgrm. kit. Zeitung. Jena 1792. Nr. 89.
Zauberuhr. Herr Hofrath o. Beirciß zu Helmstädt,besaß ein Uhrwerk, daS er selbst angegeben und, als«s aus den Handen der Arbeiter kam, wahrscheinlichnoch mit irgend einer mechanischen Vorrichtung verse-hen hat. Es ist eine Stutzuhr, die eine Elle hochist, auf einem »»behängten Tische, in einem mit Glas-scheiben versehenen Gehäuse frey steht und keine Ver-bindung mit dem Tische oder mit der Wand hat. Siegeht gewöhnlich nicht, fangt aber sogleich an zu schla-gen, wenn man eine gewisse Linie mit dem Finger inder Luft vor ihr zieht; sie schlägt hierauf so langefort, bis man einen andern Zug ebenfalls mit demFinger in der Luft macht. Man berührt hierbey dieUhr niemals, man kann 5 und mehrere Schritte vonihr entfernt seyn, nur muß man gerade vor die Uhrhintreten. Halt man den Finger auf einen gewissenPunkt gerichtet, der sich auf der rechten Seite desZifferblatts außer dem Mittelpunkte, ein wenig ober-rvärts, befindet, so spielt die Uhr verschiedene annehm-liche Flötenstücke. Herr Hosrath Beireiß versichert,man könne mit der Uhr im Freyen und rooc» Schrit-te weit von derselben stehen, und doch müsse sie schla-gen, wenn der Zug getroffen werde. Ich liefere die-se Nachricht, wie ich sie finde, denn ich habe keineGelegenheit gehabt, dieses mechanische Kunststück zusehen oder zu prüfen. Daß eine solche Uhr möglichist, daran zweifle ich nicht; der Kenner mechanischerKunstwerke wird aber den Zug mit dem Finger in
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