Zeichenmaschinen, Zeichnerinstrumente. 43z
Aus solchen Umrissen entstand die lineari'sche Malerey,die mit dem Griffel geschah und die, wie Winkclmannund Cay lus glauben, spater als das Formen erfundenwurde. In Egypten soll sie der bereits genannte Philo-cles, in Griechenland aber Cleanthcs von Corintheingeführt haben. ^ Dieser Cl ea n the s malte in demTempel der Diana Aphionia die Croberung derStadt Troja und die Geburt der Minerva. ^ Ardicesvon Corinth, der bey dem Clcanthos und Philo-cles lernte, zeichnete nicht nur die Umrisse der Figuren,sondern zog auch innerhalb derselben Linien, um dadurchdie einzelnen Theile des Gegenstands auszudrücken; ebenso zeichnete auch Telephones aus Sicyon ; beydemußten aber noch »eben ihre gezeichneten Figuren schrei-ben, waS sie bedeuten sollten. ^
Johann Cousin, ein Maler von Soucr, beySens, der IZ8Y lebte, brachte die Zeichenkunst in ge-wisse Regel» , die er in ein Buch vcrfasscte und herausgab. "
1. Xcaä. äe« lulcript. XIX. p. 252. 2. /Niu. VII. teer. 57.
3. Allgem. Künstler-Lcx. Zärch. 1763. S- 656. 4.
XXXV. c. 12. u. leet. 45. 5.'Goguct oam Ursprünge
der (Äesetze. II. Tb. S. 152. 6 Lllzcm. Künstler-Lex.
Zürch. 1763. S. 640. 7. Ebendas. S. 660. 8.
XXXV. c. 3. S. Allgem. Künstler. Lex. Zürch. 1763.S. 633. 10. Ebenda!. S. 632. und Erstes Supplement
1767. S. 304. 11. Allgem. Künstler-Lex. Zürch. 1763.
S. 143. 144.
Zeichenmaschinen, Zeichnerinstrmnente, sind solcheWerkzeuge, die das Abzeichnen natürlicher Gegenständeoder auch wirklicher Zeichnungen sehr erleichtern.
Leupold in Leipzig erfand Instrumente, womitman die verzogenen und unkenntlichen Bilder, die aberunter gewissen Spiegeln in vrbcntlicher sehr kenntlicherGestalt erscheinen, und welche geometrisch zu zeichnenB.Handb. d. Erfind, isrLH. ' Vwl