Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zeichnermaschinen.

viel Mühe kosten, aus eine mechanische Weise sehr behendzeichnen kann. i Werkzeuge, durch deren Hülfe manallerhand Gegenstände mit leichter Mühe perspektivischaufs Papier bringen kann, erfanden ChristophWreen, Benjamin Brainer und P. Cheru-bin. ^ Marco Antonio Cellio in Nom gab1635 eine tragbare Camera obscura an, die vorzüglichdazu diente, Kupferstiche, Gemälde und Riffe geschwindabzuzeichnen. ^ Eine andere tragbare Camera obscura,die ebenfalls zum Zeichnen sehr bequem eingerichtet ist,erfand Neinthaler in Leipzig. * Eine Zeichnerma-schine zu perspektivischen Zeichnungen erfand JohannHeinr. Lambert, geb. zu Mühlhausen im Sundgiu1728,1- 1777 - ^ Der Herr Hofmechanikus S chm id tin Jena hat ebenfalls eine Universal-Maschine zum Ab-zeichnen nach der Natur angegeben. § Ein allgemeinesZeichnerinstrument ohne Glaser, durch welches auch derUnerfahrne in der Zeichenkunst nach der Natur Alles geschwind und pünktlich zeichnen kann, beschrieb H. Job.Leonhard Hofmann in einer 1780 zuAnspach, beyHaueisen, auf vier Bogen herausgekommenen Schrittmit Kupfern, unter dem Titel: Anweisung zur Verfer-tigung und zum Gebrauch des allgemeinen Zeicheninstru-ments ohne Glaser u. s. w.

Um den natürlichen Unterschied der Gesichtszüge beyMenschen und Thieren richtig anzugeben, erfand PeterCamper eine besondere Maschine, die aus einem vier-eckigen, rechtwinkligen Bret besteht, auf welchem einviereckiges, rechtwinkliges Rähmchen aufgerichtet ist.Dieses besteht aus kleinen Latten, die mit gleichweit ent-fernten Löchern durchbohrt sind, in welche nach Gefallentothrechte und horizontale, oben und unten befestigte undschräg niederwärts laufende Fäden gezogen werden kön-nen, wobey das Auge so gerichtet wird, daß der schrägeFaden mit dein senkrechten in eins zusammentrifft. Hier-aus