Band 
Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Aeithalter.

er sich schon die Copleyische goldene Medaille erwarb.John Harrison arbeitete immer an der Verbesserungdieser Uhr und den lZten November 1761 trat sein äl-lerer Sohn, William Harrison, mit einer neuenSeeuhr eine Reise nach Jamaika an, die Z i Tage dau-erte, und die Uhr wich noch nicht um einen halben Gradab, daher er zwar den ganzen Preiß verlangte, er bekamaber nur 2500 Pfund Sterling und das Uebrige wurdeauf eine zweyte Probe gesetzt, die 1764 auf einer Reis«nach Barbados gemacht wurde, wo die Uhr noch wenigerabwich, daher ihm das Parlement iooor> Pfund Ster-ling bewilligte. Er hatte zwar den ganzen Preis verlangtund drey Zeithalter zur Prüfung auf die Sternwarte nachGrcenwich geliefert,aber M a s k e ly n e fand den Zeitbalter»dessen man sich auf der Reise nach Barbados bedient hat-te, sehr ungleich im Gange, man behauptete» daß ernicht mit den Beobachtungen der Astronomen überein-stimmte, und so mußte sich Harrison mit dem halbenPreise begnügen. * Ein Deutscher, Namens Thieleaus Bremen, machte noch etwas eher, als Harrison,eine solche Seeuhr; allein er meldete sich erst in Lon-don, als die Prämie schon an Harrison bezahlt war.Indessen haben selbst die Engländer die Uhr des Thielezweckmäßiger und sinnreicher gefunden, als die des H a r -rison war. Die Uhr deS Harrison hatte noch denFehler, daß die Spindel der Unruhe mit ihren Lappen zusehr mit dem Räderwerk, wie bey den gemeinen Taschen-uhren, in Verbindung stand. Thomas Mudge er-fand aber eine vollkommnere Seeuhr und gab dem Gra-fen von Brühl ein Modell.-des von ihm erfundenenfreyen Stoßwerks, wonach Josiah Emcry ein Ta-schcnchronvmeter oder einen tragbaren Zeithalter verfer-tigte, den er 1782 zu Stande brachte. AdmiralCamppell nahm 1784 einen von Mudge selbst ver-fertigten Zeitbalter mit nach Neusoundland, und die Ge-nauigkeit dieser Uhr überstieg Alles, was man zu hoffen

wag-