Zeitrechnung.
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bemüheken sich, solche Perioden zu erfinden (siehe Ka-lender), aber man halt ihre Erfindung nicht für möglich.
In Italien hatten die Albanicr ein Jahr von Z04 Ta-gen , das in 10 Monate und 4 Tage abgetheilt war.Dieses Jahr fi'cng sich mit dem März an undRomulüsführte dasselbe bey den Römern ein, die ihre Jahre vonRoms Erbauung an zahlten. Numa PompiliuSführte ein Mondenjahr von Z55 Tagen bey den Römernein und theilte das Jahr in 12 Monate. Julius Cä-sar verordnete endlich, daß man nach einem Sonnen-jahre von 365 Lagen und 6 Stunden rechnen möchte.(Vergleiche Jahr, Kalender.) Mit dieser Verbesse-rung des Jahrs nahm die HilssaniLs oderlsris, also etwa z8 Jahre vor Christi Geburt, ihrenAnfang, indem man in Spanien die Jahre von der Ein-führung des Julianischen Kalenders an zahlte.
Bey den Hebräern ist Moses der älteste Schriftstel-ler, bey dem man Spuren von der Zeitrechnung findet.Die Juden, die ihre Jahre von Erschaffung der Welt anzählen, hatten zu allen Zeiten bürgerliche Mondenmo-nate, welche mit 29 und Zo Tagen abwechselten; alleindieJahressorm war bey ihnen nicht zu allenZeitcn gleich.Die neujüdische Jahresrechnung ist weit verworrener Undzeugt von der Unwissenheit ihres Urhebers, des R. Hil-lel, der dieselbe Z58 n. C. G. bekannt machte.
Die Aera der Seleuciden nahm 12 Jahre nach Ale-xanders Tode, Zl2 Jahre vor Christi Geb. im Jahrder Welt ZÜ72 oder zu der Zeit ihren Anfang, in wel-cher Seleucus ganz Medien eroberte. Die Verfasserder Bücher der Maccabäer bedienen sich der Seleucidi-schen Jahresrechnung.
Im Jahr 636 nach C. G. führte der Chalife Omardie Jahresrechnung von der Flucht Mahomeds ein. DieseFlucht von Mecca nach Medina erfolgte im Z. 614 n. C.
G.