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Zwölfter und letzter Theil, die Buchstaben T bis Z enthaltend.
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Zeitungen.

riat auf dem Nathhause diese Neuigkeiten aus fremdenLändern auf Blatter schreiben und unter das Volk der-theilen. Für ein solches Blatt bezahlte man eine kleineitalienische Münze, die Osrstt» hieß, und am Wertheinen Dreyer betrug. Von dieser Münze bekamen dieseBlätter den Namen Gazetten und noch jetzt werden dieZeitungen in mehreren Sprachen Gazetten genannt, wiedenn auch Renaudol seine Blätter Oa-eites benennenwollte. In Venedig hebt man ganze Stöße solcher ge-schriebenen Gazetten in einem Behältnisse auf. In derFolge wurden diese Blätter nicht mehr geschrieben, son-dern gedruckt ausgetheilt. Das Format der ältestendeutschen Zeitungen, wie auch der Renaudotschen undBenetianischenGazetten, war Quart-Form, welche diemeisten Zeitungen beybehalten haben; aber die englischenZeitungen sind in Folio-Format gedruckt.

Die gelehrten Zeitungen sind eine Nachahmung derpolitischen. Schon 1632 kamen zu Hamburg l^ova li-teraria Oermsnise aliorurngue Luropiie regnoi-urri her-aus. Die jetzt noch gewöhnlichen gelehrten Zeitungengab Johann Gottlieb Krause, aus Wohlan inSchlesien gebürtig , i,n Jahr 1715, in Leipzig zuerstheraus, unter dem Titel: Neue Zeitungen von gelehr-ten Sachen, Leipzig, 1715. Auch erschienen: Wö-chentliche Postzeitungen von gelehrten Neuigkeiten, Leip-zig, 1715. 4. ^ In eben diesem Jahre erschienen:Gelehrte Zeitungen aus dem Französischen der Nouvelleslitei-sires. Frankfurt. 1715 " Nachher hatte Arn-stadt im Schwarzburgischen eine der ersten gelehrten Zei-tungen, unter dem Titel: Wöchentliche Nachrichtenvon gelehrten Sachen, Arnstadt >719. 8- " Die Mei-sten sind der Meynung, daß die gelehrten Zeitungen inFrankreich erst 172z ihren Anfang genommen hätten;wenn aber schon 1755 zu Frankfurt gelehrte Zeitungenaus dem Französischen der KvuvollLs liteoaües gedruckt

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