Zinn.
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geschmelzten Metalle dieser Art bestätigen. Die hier ge-fundenen Bleyklumpen haben eine regelmäßige Gestaltund bestehen aus Stücken von 152 Pfund; sie sind als»2 Pfund schwerer, als diejenigen Stücken Bley, dieman jetzt noch in England findet. Ihr Alter, welchesins zweyte Jahrhundert fallt, wird an einer aus densel-ben hervorragenden Capitalschrift erkannt. DasSchmelzen des Zinnes verrichteten die Britten nach einemsehr einfachen Prozesse: 'sie brachten das Erz in ein Loch,das sie in die Erde gegraben halten, und legten Holzdazwischen und zur Seiten, dann zündeten sie das Holzan, und so brachten sie das milde und weiche Zinn- undBleyerz hinlänglich zum Schmelzen. Die Scheidungvon den Schlacken geschahe dadurch, daß man das ge-schmolzene Metall aus der ersten Höhlung vermittelst ei-ner schmalen Rinne in eine zweyte Höhlung fließen ließ.Solcher Schlackenheerde, wo auch die Schlacken zuwei-len mit Kohlen vermischt sind, findet man noch viele inEngland.
Polybius verspricht in seiner Geschichte " eine um-ständliche Beschreibung von der Zubereitung des britti-schen Zinns zu geben, aber diese Beschreibung ist verlo-ren gegangen.
Fabricius Meldet, daß Melchior Koch, einZinngießer in Nürnberg, im ibten Jahrhundert denBortheil erfunden habe, das Zinn dauerhaft gelb zu fär-ben, als ob es vergoldet wäre; ^ neuere Schriftstel-ler der Nürnbergischen Kunstgeschichte erwähnen abernichts hiervon.
Daß Arsenik in dem Zinne steckt, haben Henkel undMarggraf zuerst entdeckt; aber B a y e n und C h e r -kard haben i. I. i/Zi dargethan, daß die darin be-findliche Quantität des Arseniks zu gering sey, als daßsie schädlich werden könne.
1, 4 Mese 31, L2- L- GSguet über den Ursprung der
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