46z Zodiakus. Zollmamüsche Scheibe.
ter; ^ er vermuthet, daß diese Erscheinung eben dieselbesey, welche die Alten durch den Namen der Balken (öo-cor,irabes) andeuteten. Nach ihm beobachteten Fatiode Duillier zuGenf, dann Kirch und Eimmart,und spater noch Herr von Mairan das Zodiakal-licht. Herr von Mairan brachte die Meynung auf,daß das Zodiakallicht entweder die selbst leuchtendeoder von der Sonne erleuchtete Atmosphäre der Sonnesey, welche uns in einer ansehnlichen Höhe über demGesichtskreise erscheine, wenn gleich die Sonne schon un-tergegangen sey. ^ De la Caille sah auf seinerReise nach Afrika den Zodiakalschein senkrecht auf demHorizonte. *
1. Cothaischer Hof - Kalender. 1787. Antipandora I. S. 471.
2. Oscouvertes äs I» lurnibra celvüs, cxui p-iroiN ilans laLocUsHue p-ir IVI. , in den Hndeiir memoirer.
1'om. VIII. p. 119. 3. Illir/ran '0rsit4 pll)I. ei llill. äs
l'nnrors Iioreals, Lect. I. di. 1—8. in den IVleiri. clsk«rir. 1731. und 1733. Wittcnbergisches Wochenblatt.1774. 17tes Stück- 4. Gehler physikal. Wdrlcrb. IV.S. 372.
Zodiakus s. Thierkreis.
Zollmannische Scheibe, ist ein Instrument, welchesdie Gestalt einer Scheibe hat und dessen man sich zumFeldmcssen bedient. Schon Speckle hat in seinemFestungsbau, gleich zu Anfange, wo er vorn Aufneh-men und Aussteckrn eines Platzes redet, sich dieserauf eine vollkommene Congruenz der Winkel gegrün-deten Meßart mit der Scheibe bedient; auch Dillighat in seiner Kriegsschule l'al,. 24. 6». 2. und Z.dasselbe Verfahren ganz deutlich vorgestellt. Seitdemaber Zollmann, der 1744 zu Halle eine Anleitungzur Geodäsie herausgab, den. Gebrauch der Scheibedurch feine lange Praxis verbessert hat, bedienen sich
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