Zucker.
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laßt, geben einen dicken Syrup, womit man im Jahr1781 eine Probe machte; man vermischte ihn näm-lich mit gleichem Wein und erhielt aus 150 PfundSyrup 50 Pfund Zucker. Auch aus der Birke(Letula alka I,.) gewinnt man Zucker, aber nicht s»viel, als aus dem Ahorn. Ferner erhält man nochZucker, oder wenigstens einen Syrup, aus der Hi-ckcreynuß (lugians alda), aus dem Mays oder türki-schen Weitzen (2lea), aus^Zavo omericona, aus demkucuü tacckarinus. Die Sacharathenbirn giebt einenSaft, der dem Honig gleich kommt. Aus Veilchenrind Jsop hat man schon langst in den Apothekeneinen Zucker bereitet. Herr Bouchney zeigt, wiernan aus der Melisse einen so süßen, reinen und ach-ten Zucker, als aus dem Zuckerrohr, bereiten könne,womit er vor der Akademie der Wissenschaften, eineProbe machte, und dann ein Privilegium darüber er-hielt., Herr Lowitz lehrte, wie man Honig in Zuk-ker verwandeln könne. " Herr Holzen aus Ham-burg bedient sich statt des Zuckers des weißen Ho-NigS, daß er aus Ungarn, der Wallachcy und ausSpanien bekommt. Erschmelzt und schäumt eS, läßteS gehörig klaren, wirft g bis 6 Mal einen großenNagel oder Stück Eisen, welches recht glühend ge-wacht ist, hinein, und schüttet zugleich auf jedes hal-be Pfund Honig einen Löffel Brandwcin, wodurchsich der Honiggeschmack verliert. Mit 12 Unzen Ho-nig reicht er so weit, als mit 16 Unzen Zucker.Herr 0. Rucke rt verdickte den Saft der Melonenund fand, daß er olle Dienste des besten Zuckersyrupsleistete. Im Jahre 1775 16 wurde ein Syrupaus Luftmalz, oder von dem auf englischen Darrengedörrten Malze von Gerste und Weitzen, sowohlzur Fütterung der Bienen, als auch zum Gebrauchjn der Küche, bereiten gelehrt; auch meldete der HerrKriegseommissarius Rieben zu Köttwitz bey Dohna,
daß