Zucker.
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Das Sieden des Saftes muß gleich nach 24 Stundengeschehen. Es giebt aber auch noch andere Arten, wieman aus dem Safte des Ahorns Zucker bereiten kann;man setzt ihn z. D. so lange der Kalte aus, bis er sichzu dicken Körnern verdickt hat, oder man überlaßt ihnseiner eignen Verdunstung. Der Saft des Ahorns, derzuletzt fließt und nicht mehr zum Zucker zu brauchen ist,dient zu einem Syrup und zu sehr gutem Essig. EineFamilie von 4 bis 5 Personen kann in drey bis vierWochen 1500 Pfund Ahornzucker bereiten. HerrDrinker in Philadelphia ließ i. I. 1789 über 60Tonnen Ahornzucker, jede zu Zoo Pfund gerechnet,fabriciren, und schrieb auch eine Abhandlung über dieBereitung des Ahornzuckcrs- Das Pfund dieses Zuckerskam ^auf 8 Hr Kreuzer. ^ Auch Herr Rusch in Parishat eine Beschreibung geliefert, wie man aus demAhorn lncclinr. ch,.) mit Vortheil Zucker gewin-
nen kann. Herr Arthur Noble, Esq. aus Neu-Pork, gewann aus zwey schwarzen Ahornbäumen, inZeit von 24 Stunden, 2Z Gallonen Saft; eine Gal-lone halt 4 unserer Maaße. Dieser sämmtliche Saftgab 4 Pfund und 26 Loth rohen Zucker.
Marggraf in Berlin bereitete Zucker aus der Zuk-kcrwurzel, aus rothen Rüben, aus weißem und rothemMangold, aus Quecken, Mohren, Pastinakwurzel,indem er den Saft derselben sott und läuterte; auseinem Pfund Wurzeln bekam er ein Loth Zucker. Auchbereitete er aus gemeinem Rohr einen Zuckersyrup. **Besonders giebt die gemeine Quecke s IHticinri re-xens ch>.) einen süßen, lieblichen, angenehmen Saft,der sich viele Jahre hält, wenn er auch nicht allzudick gesotten wird. Herr Apotheker Carl AugustUlitzsch, in Torgau, erbietet sich, die AnweisungZur Bereitung dieses Queckensafts mitzutheilen. Mus-katentrauben, die man am Stocke zu Rosinen reifen
' läßt,
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