Band 
Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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lOr Seide und Seidenbau.

Raupen. In den Zimmern zur Erziehung derRaupen werden die Gerüste dazu auf folgende Weiseverfertiget. Zwei starke Doppelbretter, welche dieLänge der Höhe des Zimmers haben, werden oben undunten durch vorgefugte Lactenstücke oder starke Spros-sen so mit einander verbunden, daß sie, wie die Bäumean den Gartenleitern, oben etwas enger zusammenlau-fen, welches jedoch willkührlich ist, indem sie auch geradein die Höhe gehen können. Ihre mittlere Entfernungkann 2 Fuß 8 Zoll, bis 3 Fuß 4 Zoll betragen. Indiese Latten werden nun eben so, wie in Leiterbäumen,gerade gegenüber mit einem starken Bohrer Löcher ge-bohrt, und starke feste Sprossen eingezogen. Die Zwi-schenräume oder die Höhe von einer.Sprosse zur ande-ren, kann 1 Fuß 6 Zoll seyn, und die unterste auch nur1 Fuß vom Ende angebracht werden. Diese Leitern,Fig. 8625, werden nun längs den Wänden des Zim-mers, je nachdem dieses länger oder kürzer ist, so ange-bracht, daß immer zwei, drei oder vier solcher Leiternsenkrecht, den einen Baum an die Wand, den andernvon derselben weggekehrt, stehen. Sie werden dannoben an der Decke und unten auf dem Boden mit höl-zernen Keilen, Krampen, Klammern, Bankeisen, Na-geln rc. gehörig befestiget. In einem engen Zimmererrichtet man gewöhnlich die Gerüste nur an den Man-den, ist es aber geräumiger, so kann man in det Mittenoch ein Gerüste, oder auch wohl noch ein doppeltesaufführen; und wenn diese das Zimmer noch nicht aus-füllen, so kann man zwei, drei Reihen von parallelen,einfachen oder doppelten Gerüsten in der Mitte desZimmers längs demselben hinlaufen lassen. Es mußjedoch zwischen den Gerüsten immer ein 4 bis 5 Fußbreiter Zwischenraum frei bleiben, um in demselbenungehindert auf- und abgehen, und das Füttern derRaupen, so wie die andern bei ihrer Pflege nöthigenGeschäfte besorgen zu können. Die Futterbretter