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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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120 Seide und Seidenbau.

darf man auch kein Feuer mit Schwefel anmachen.Beobachtet man diese wenigen Regeln, und übersetztdas Zimmer nicht mit Raupen, so wird man sich vondem guten Fortgange der Seidenraupenzucht überzeugen.

Was die Wärme in den Raupengemächern anbe-trifft, so muß man das Klima berücksichtigen, wo derSeidenspinner ursprünglich lebt, also sein Vaterland,wo um die Zeit seiner Eyerlegung, Verwandlung rc-,auch die Nächte warm sind, welches aber nicht bei unsim Mai, in der ersten Zeit ihres Lebens, -er Fall ist;daher ist es auch unmöglich die Seidenspinner an unserKlima so zu gewöhnen, daß sie den ganzen Prozeß ihresDaseyns unter den verschiedenen Gestalten im Freienvollbringen; sie müssen daher in warmen Zimmerngezogen werden. Die dazu bestimmten Gemacher dürfenaber nicht zu warm seyn, weil eine zu große Wärme,ja Hitze, diesen Insekten ebenfalls schädlich ist, ja selbsteinen nachtheiligen Einfluß auf die Gewinnung derSeide äußert. Die Wärme muß auch nicht in allenGraden der Entwickelung der Raupen dieselbe seyn;denn je älter sie werden, umso geringer muß der Wärme-grad ihres Aufenthaltsortes seyn. Nach des GrafenDandolo'ö Erfahrungen sind folgende Wärmengradedie zweckmäßigsten bei der Erziehung der Raupen:

Grad Reaum.

In der ersten Periode ungefähr 19« » zweiten — — 18—19

» . dritten — — 17 —18

» . vierten — — 16 —17

Jnd.1stenAbsch.der5ten Periode 16 —16^Jnd.2cen — der 5ten Periode 15^-—16^Nach Haumann soll eine Temperatur von 12 —15 Grd. denRaupen am zuträglichsten seyn. Am besten be-urtheilt man diese Wärmegrade in großen Seidenbau-häusern nach einem Thermometer, welchen man in derMitte des Gemachs, das heißt, an der Wand zwischen