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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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252 Seide und Seidenbau.

übrigen Fasern anleimen kann, und diese Knstenstellewird dann faserig. Man muß die weiße Farbe daSeide beim Abhaspeln auf alle Weise schonen, um aberden röthlichen, zähen Puppensaft der im Cocon geködte-ken Puppe, der sich vom heißen Wasser herauszieht, unddie Coconseide röthlich fleckt, fortzuschaffen, werfe manin eine Schüssel von drei Quart Wasser Inhalt; zweiLoth gepulverten Alaun, gieße heißes Wasser hinein,werfe die Cocons sogleich dazu, und rühre sie darin um.Hiervon löset sich der dicke Puppensaft auf, ohne daßdadurch die Festigkeit der Seide leidet. Man wendetnun hier, wie oben angeführt worden, die Ruthe an,womit mandie Cocons sanft schlägt, bis man die Fadengewinnt, welche man abwickeln und auf den Haspelbringen will. Wie schon oben bemerkt worden, einrecht heißes Wasser und ein zwölfstündigeS Trocknenauf dem Haspel trägt viel zur Festigkeit und Schön-heit der Seide bei. Der gelbe Raupensaft hinterläßtindessen immer noch einige Spuren, welche die Bleicheherausschaffen muß.

Die Chineser bedienen sich der Rasenbänke vor ihrenWohnungen zum Bleichen der Seide. Der Ort, wosolches bei uns geschehen soll, muß ohne Gras und ganztrocken seyn; denn jede Feuchtigkeit macht die Seiderauh und entwickelt ihre elastischen Fäden. Daher ver-richtet man das Bleichen der Seide ohne alles Benet-zen, und beschleuniget diese Prozedur durch herumge-stellte weiße Planken, welche die Sonnenstrahlen ressec-tiren. Die Bleichzeräthschaften bestehen in einemTisch, worauf man die Seide, ohne sie zu verwirren,legt; einer Anzahl polirter, Zoll im Durchmesserdicker 4 Fuß langer Walzen; einer größeren hölzernenWalze, die glatt, 4 Zoll dick und 4 Fuß lang ist. Manbefestiget sie an Pfählen, um acht Seidensträhnen aus-gebreitet darauf zu legen. Durch die ganze Reihe derherabhangenden Strähnen, steckt man nun die erwähn-